Ein Jahr nach dem Regierungswechsel zeigen sich viele Deutsche mit der Arbeit von Kanzler Friedrich Merz (CDU) unzufrieden. Laut einer Insa-Umfrage für die Bild-Zeitung finden nur 22 Prozent, dass Merz seine Aufgabe besser mache als sein Vorgänger Olaf Scholz (SPD). 35 Prozent sehen Scholz vorn, 33 Prozent erkennen keinen Unterschied.
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Auch mehrere Minister der schwarz-roten Koalition schneiden schwächer ab als ihre Vorgänger aus der Ampelregierung. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) erreicht 19 Prozent Zustimmung, deutlich weniger als Ex-Minister Robert Habeck (Grüne) mit 27 Prozent. Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) kommt auf 17 Prozent – Karl Lauterbach (SPD) erhielt zuvor 23 Prozent.
Positiv bewerten die Befragten dagegen den Wechsel im Auswärtigen Amt: Aussenminister Johann Wadephul (CDU) erreicht 29 Prozent Zustimmung, gegenüber 19 Prozent für Annalena Baerbock (Grüne). Auch Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) liegt mit 25 Prozent über dem Wert seiner Vorgängerin Nancy Faeser (SPD).