Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Umfrage zeigt: 78 Prozent der Kölner sehen ihre Stadt im Niedergang, AfD verdoppelt ihren Wähleranteil

Die AfD hat laut einer neuen Forsa-Umfrage ihren Stimmanteil in Köln im Vergleich zum letzten Kommunalwahlergebnis verdoppelt und liegt nun bei 10 Prozent. Das geht aus einer Erhebung im Auftrag des Kölner Stadt-Anzeigers hervor. Die Umfrage zeigt zugleich ein düsteres Stimmungsbild: 78 Prozent der Kölnerinnen und Kölner sehen ihre Stadt im Niedergang.

FILIP SINGER / KEYSTONE
epa12231345 Aternative for Germany (AfD) party and faction co-chairman Tino Chrupalla (R) and AfD party and faction co-chairwoman Alice Weidel attend a plenary session of the German parliament 'Bundestag' in Berlin, Germany, 11 July 2025
FILIP SINGER / KEYSTONE

Als grösste Probleme nannten die Befragten den Verkehr, den Wohnungsmarkt, die Vermüllung sowie den Zustand der Schulen und der Stadtverwaltung. Forsa-Chef Manfred Güllner warnte vor den «fatalen Folgen» dieser weitverbreiteten Unzufriedenheit. Nur 36 Prozent würden der scheidenden Oberbürgermeisterin Henriette Reker ein gutes Zeugnis ausstellen, 69 Prozent sind mit ihrer Amtsführung weniger oder gar nicht zufrieden – eine markante Kehrtwende gegenüber 2017.

Auch die etablierten Parteien verlieren an Rückhalt: Die Grünen kommen zwar noch auf 24 Prozent, büssen aber ebenso ein wie CDU (20 Prozent) und SPD (18 Prozent). Gewinner der schlechten Stimmung sind neben der AfD auch die Linken, die auf 11 Prozent zulegen. Bemerkenswert: Inzwischen sagt jeder Fünfte in Köln, er würde lieber woanders wohnen – 2017 waren es noch 14 Prozent.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.