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Ukrainischer Ex-Militärchef Saluschnyj wirft Präsident Selenskyj Einschüchterung vor

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Ukrainischer Ex-Militärchef Saluschnyj wirft Präsident Selenskyj Einschüchterung vor
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Der frühere Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, Walerij Saluschnyj, wirft Präsident Selenskyj Einschüchterungsversuche vor. Der Staatschef habe im Jahr 2022 Dutzende Agenten des Inlandsgeheimdienstes SBU sein Büro durchsuchen lassen, sagte Saluschnyj der Nachrichtenagentur AP.

Das Büro des Präsidenten lehnte eine Stellungnahme zu den Vorwürfen ab. Der SBU erklärte, er habe Saluschnyjs Büro nie durchsucht. An derselben Adresse habe es jedoch Ermittlungen gegeben, die nichts mit dem damaligen Militärchef zu tun gehabt hätten.

Ukrainian Presidential Press Office
In this photo provided by the Ukrainian Presidential Press Office, Ukrainian President Volodymyr Zelenskyy, left, shakes hands with Commander in Chief of Ukraine's Armed Forces Valerii Zaluzhnyi during their meeting in Kyiv, Ukraine, Feb
Ukrainian Presidential Press Office

Saluschnyj, derzeit ukrainischer Botschafter in Grossbritannien, berichtete von einem früheren Zerwürfnis mit Selenskyj nach Beginn des Ukraine-Kriegs. Es habe hitzige Auseinandersetzungen über Fragen der Landesverteidigung gegeben. Der Höhepunkt sei die Durchsuchung seines Büros gewesen. Er, Saluschnyj, habe den Stabschef des Präsidenten angerufen und gedroht, das Militär zum Schutz seines Büros einzusetzen.

Im Februar 2024 entliess Selenskyj den Oberbefehlshaber. Saluschnyj äusserte sich gegenüber AP nicht zu eigenen politischen Ambitionen und betonte die Notwendigkeit nationaler Einheit während des Krieges.

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