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Die Angriffe Russlands auf die ukrainische Energieinfrastruktur drohen laut den Vereinten Nationen eine neue massive Fluchtwelle auszulösen. Angesichts anhaltender Strom- und Heizungsausfälle bei Temperaturen von bis zu minus 20 Grad Celsius könnten schätzungsweise 325.000 Menschen gezwungen sein, ihre Heimatregionen zu verlassen, wie die Internationale Organisation für Migration (IOM) in Genf warnte. Besonders betroffen sind demnach Kinder, Frauen und Männer, die bereits zuvor geflohen waren und erst kürzlich in ihre Heimat zurückgekehrt sind.
Seit Beginn des russischen Einmarsches vor fast vier Jahren hat die IOM bereits 6,9 Millionen Menschen innerhalb der Ukraine mit Hilfsgütern unterstützt. Millionen weitere wurden in elf Nachbarländern versorgt. Laut Uno-Angaben gab es im Januar 2026 rund 3,7 Millionen Binnenflüchtlinge im Land.