Ueli Maurer: «Xi ist nicht der kalte Machtmensch, wie er oft dargestellt wird»
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Ueli Maurer: «Xi ist nicht der kalte Machtmensch, wie er oft dargestellt wird»

Beim Besuch unlängst in Peking an der an der grossen Militärparade zum Ende des Zweiten Weltkriegs konnte alt Bundesrat Ueli Maurer zwar nicht mit Chinas Staatschef Xi Jinping sprechen – aber er habe bei einem früheren Staatsbesuch ein längeres Gespräch mit ihm gehabt, sagt er im Gespräch mit der Weltwoche. «Und das war sehr angenehm.»

MADOKA IKEGAMI / KEYSTONE
Switzerland's President Ueli Maurer, right, and China's President Xi Jinping review an honor guard during a welcome ceremony at the Great Hall of the People, Monday, April 29, 2019, in Bejing
MADOKA IKEGAMI / KEYSTONE

Denn Xi sei ein interessierter, kulturell gebildeter Mann, so Maurer. «Wir sprachen über Musik, Literatur, Religionen – er ist nicht nur auf Macht fokussiert.» Der Staatschef Chinas habe eine breite Basis, sei vielseitig. «Gleichzeitig behauptet er sich gegen interne Widerstände in China, was nicht einfach ist.»

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Maurer: Xis Auftritte seien «staatsmännisch, bescheiden, ruhig – das fand ich wohltuend. Man spürt, dass er das Vertrauen der Bevölkerung hat, was für einen Staatsführer entscheidend ist. Er ist nicht der kalte Machtmensch, wie er oft dargestellt wird, sondern jemand, der China mit einer klaren Vision führt, tief verwurzelt in der Geschichte und Kultur seines Landes.»

Das ausführliche Gespräch über Ueli Maurers Eindrücke von Xi, aber auch von Putin und einer Weltordnung im Umbruch lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der Weltwoche.

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