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«Übergangstechnologie»: Kanzler Merz über Windkraft in Deutschland

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«Übergangstechnologie»: Kanzler Merz über Windkraft in Deutschland
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Bundeskanzler Friedrich Merz hat am Rande des Nordseegipfels in Hamburg eine Debatte über die langfristige Energiestrategie Deutschlands entfacht. Obwohl er dort gemeinsam mit weiteren europäischen Regierungschefs einen massiven Ausbau von Offshore-Windanlagen beschloss, bezeichnete er die Windkraft als «Übergangstechnologie». Nach Ansicht des Kanzlers wird die Windenergie das Land lediglich noch zehn, zwanzig oder vielleicht dreissig Jahre begleiten, berichtet die Bild-Zeitung.

MORRIS MACMATZEN / POOL / KEYSTONE
epa12683612 German Chancellor Friedrich Merz gives an opening statement during a roundtable discussion between heads of government, energy ministers and stakeholders in the Hamburg Town Hall Ballroom during the 2026 North Sea Summit in Hamburg, Germany, 26 January 2026
MORRIS MACMATZEN / POOL / KEYSTONE

Die Hoffnung des Kanzlers ruht stattdessen auf einer technischen Revolution in Form der Kernfusion. Anders als bei der klassischen Kernspaltung werden hierbei Atomkerne verschmolzen – ein Prozess, der enorme Energiemengen freisetzt und als sicher sowie weitaus sauberer gilt. Deutschland solle das Ziel verfolgen, den ersten Fusionsreaktor der Welt ans Netz zu bringen. Sobald dies gelinge, werde Strom laut Merz so günstig, dass keine anderen Erzeugungsmethoden mehr notwendig seien.

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