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Trumps Zollzange: «Parmelin ist der Mann, der einen Deal retten kann», sagen Quellen aus dem Umfeld von Präsident Trump. Sie skizzieren drei Szenarien

Nach dem missglückten Telefonat zwischen Bundespräsidentin Keller-Sutter mit US-Präsident Trump könnte eine Person den Zollhammer von der Schweiz abwenden: Wirtschaftsminister Guy Parmelin.

«Guy Parmelin hat Trump zweimal getroffen hat, er kennt ihn», sagt eine Quelle mit Kenntnis der Zollverhandlungen. Sein Ton treffe Trumps Gusto viel besser als derjenige der ehrgeizigen und dozierenden Bundespräsidentin. «Parmelin ist ein Geschäftsmann. Er versteht Trump.»

© KEYSTONE / ENNIO LEANZA
Bundesrat Guy Parmelin informiert an einem Point de Presse zum Abschluss
© KEYSTONE / ENNIO LEANZA

Dem Vernehmen nach haben amerikanische Eingeweihte in diskretem Ton den Schweizern bereits vor Monaten empfohlen, Parmelin in den Ring mit Trump zu schicken. Doch Keller-Sutter habe das Dossier zur Chefsache gemacht, wozu sie Kraft ihres Amtes als Bundespräsident auch befugt sei.

«Parmelin ist der Mann, der einen Deal retten kann», sagen zwei Personen aus dem direkten Umfeld von US-Präsident Trump.

Sie sehen für die Schweiz drei Szenarien:

  • Das Albtraumszenario. Trump sagt: «Egal was ihr bisher ausgehandelt habt, ich habe es satt, mich mit dem Schweizer Dossier zu befassen, euer Handelsdefizit ist zu hoch, ich werde euch 39 Prozent Zoll auferlegen.»
  • Das Idealszenario: Die Schweiz bessert innert Tagen ihr Angebot nach, um das Handelsdefizit zu drücken, und schickt Parmelin aus. Der US-Präsident sagt: «Herr Parmelin, Sie sind genau derjenige, mit dem ich von Anfang an hätte sprechen sollen. Die Schweiz ist ein wichtiges Land, und wir werden dieses Problem auf dem Grundsatz angehen, wie es die Unterhändler vorbereitet haben» – mit 10 Prozent Zoll auf Schweizer Waren.
  • Das Aufschubszenario: Die Schweiz stellt unter Ägide von Parmelin mit klaren Vorschlägen glaubhaft in Aussicht, ein besseres Angebot zu unterbreiten. Trump sagt: «Herr Parmelin, wir wollen ihre Offerte neu bewerten, wir lassen die Frist um zwei Monate verlängern.»

Bedingung für eine Einigung wäre in jedem Fall, dass sich Bundespräsidentin Keller-Sutter nach ihrem misslungenen Telefonat von der Verhandlungsführung zurückzieht.

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