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Trumps Zoll-Keule: Kolumbien knickt ein und übernimmt illegale Immigranten aus den USA. Erster Erfolg für Trumps Strafzoll-Politik

Im Streit um Abschiebeflüge hat US-Präsident Donald Trump Kolumbien mit Strafzöllen belegt. Anlass ist die Entscheidung der kolumbianischen Regierung, zwei US-Flugzeuge mit Migranten an Bord die Landung zu verweigern.

Trump bezeichnete das Vorgehen Kolumbiens als «Gefährdung der nationalen Sicherheit». Der US-Präsident kündigte auf seiner Plattform Truth Social umgehend Zölle von 25 Prozent auf kolumbianische Importe an. Diese könnten nächste Woche auf 50 Prozent erhöht werden, berichtet das Wall Street Journal. Zudem drohte er mit einer Visumsperre für kolumbianische Regierungsmitglieder und deren Angehörige sowie verschärften Grenzkontrollen.

Copyright 2025 Associated Press. All rights reserved
President Donald Trump speaks to reporters aboard Air Force One as he travels from Las Vegas to Miami on Saturday, Jan
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Kolumbiens Präsident Gustavo Petro reagierte umgehend, indem er Gegenzöllen auf US-Waren ankündigte. Er erklärte, die kolumbianische Regierung sei bereit, Migranten auf andere Weise zurückzuführen. Er bot an, das Präsidentenflugzeug einzusetzen, um eine «menschenwürdige Rückkehr» der Staatsangehörigen zu gewährleisten. Petro betonte, aktive Gespräche mit den USA würden geführt, um faire Bedingungen bei Abschiebungen zu sichern.

Die Spannungen belasten die Beziehung der beiden Länder erheblich: Amerika ist Kolumbiens grösster Handelspartner – mit einem Handelsvolumen von 33,8 Milliarden Dollar 2023. Hauptimporte der USA aus Kolumbien sind Rohöl, Gold, Kaffee und Schnittrosen.

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