Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Grüezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde. Ich begrüsse Sie aus dem Institut für fortgeschrittene Gegenwartskunde zur schweizerischen Ausgabe von Weltwoche Daily, die andere Sicht, unabhängig, kritisch, gut gelaunt, am Dienstag, dem 4. November 2000. 25, heute komme ich zu sprechen, wenn die Zeit noch reicht, auf dieses Buch. Ich habe es schon ein paar Mal angetippt, anklingen lassen. Evelyn Waugh, Wiedersehen mit Brideshead in der schönen Diogenes Taschenbuchausgabe. Ein Page-Turner, ein Seitenumdreher. Ich kann das Buch nicht mehr weglegen, seit ich im Nostalgie-Flash der britischen Aristokratie mich befinde, dank Downton Abbey. Da habe ich Ihnen ja auch schon ellenlang vorgeschwärmt und so bin ich auf dieses Buch gekommen, Evelyn Waugh, Wiedersehen mit Breitsät, ein absoluter Klassiker der britischen Literatur im 20. Jahrhundert, geschrieben in den 40er Jahren unter dem Eindruck des Zweiten Weltkriegs hat hier dennoch junge Evelyn Waugh ein sehr witziger und auch für seine schmissigen Dialoge bekannter Autor hat er nostalgisch Rückschau gehalten auf die alte aristokratische Klassengesellschaft in Grossbritannien während der 20er Jahre, die er als junger Mann noch erlebt hat. Das ist ein wehmütiger Abgesang, das ist Melancholie, das ist Nostalgie pur, aber wunderbar, auch leichtfüssig eingefangen mit einem elegischen Grundton. Im Vorwurf, das finde ich ganz speziell, im Vorwurf schreibt Evelyn Waugh, dass das, was er in diesem Buch eigentlich vorausgesagt habe, gar nicht eingetreten sei. Diese britische Adelsgesellschaft habe sich frischer im Sattel gehalten, als er das für möglich gehalten hätte. Und wir sind ja heute noch im Banne des britischen Hochadels, vor allem in Gestalt des Königshauses der Royals, der Fall im Wortsinn von Prinz Andrew, der aller seiner königlichen Titel jetzt verlustig ging. Sie wollen ihm auch noch die Marine-Titel. wegen dem beschäftigt ja die Weltpresse. Vielleicht komme ich noch darauf zurück, aber ich habe Ihnen jetzt ungeplant schon mehr erzählt, als ich das eingangs eigentlich tun wollte. Kommen wir zu den Nachrichten. Dann steigen wir rein in die garstige Geröllhalde der Aktualität. USA entsenden Flugzeugträger in die Karibik. Die US-Regierung weitet mit der Verlegung des Flugzeugträgers USS Gerald R. Ford die Militärpräsenz in der Region. aus gegen Venezuela. Man manifestiert da eine Einflusssphärenpolitik. Die ozeanischen Interessens- und Sicherheitsgebiete der USA werden hier machtvoll besetzt mit diesem Flugzeugträger. Und ich habe mich gefragt, wo bleibt denn da jetzt der Aufschrei in der Europäischen Union? Jetzt hat man uns doch in den letzten drei Jahren erzählt, am Beispiel von Russland, was für eine... fürchterliche Verletzung des Völkerrechts es bedeutet, aber nicht nur dies, sondern ein Verstoss im Grunde gegen das zivilisierte Denken, wenn man da nach wie vor in Einflusssphären und Sicherheitsgebieten sich betätige, da sei Russland das absolut abschreckende Beispiel einer aggressiven Macht, während die Amerikaner, gut, sie führen jetzt keinen Krieg, noch keinen Krieg gegen Venezuela, wobei... Trump das nicht ausschliesst. Bei den USA geht das irgendwie schlank unter dem Radar durch. Das finde ich tatsächlich vermeldenswert. Ich finde es interessant, weil es eben vielleicht einen Denkfehler aufdeckt, der bei uns vorherrscht. Denn diese Einflusssphärenpolitik, diese Geopolitik, die war ja gar nie weg. Man hat sie vielleicht unter dem Zuckerguss der allgemeinen Gutmenschenrhetorik nicht erkannt. Aber das sind leider... Muss man sagen, aus Sicht eines Kleinstaats, leider ist das so, dass grosse Staaten eben Interessens- und Einflusssphären markieren. Reviere, Raubtiere, die ihre Reviere abstecken. Sind sie schwach, können sie sich nicht wehren für ihre Reviere, werden sie stärker, wehren sie sich. Und das, was die Amerikaner da machen, ist eine klassische Revierpolitik. Da geht es natürlich nicht einfach darum, ein paar Kokain. Raffinerien stillzulegen mit einem Flugzeugträger, sondern das ist auch die Vorbereitung, selbstverständlich, natürlich, den Untergebenen, wenn man so will. Also den Staaten in einer bestimmten Einflusssphäre den Tarif durchzugeben. Also ihr müsst wissen, wer der Chef ist. Der Chef hat hier diese Flugzeugträger und kommt ja nicht auf die Idee, da mit irgendwelchen anderen Deals zu machen oder hinter unserem Rücken beispielsweise eure Rohstoffe zu verkaufen. Das ist völlig ausgeschlossen. Das sind solche Machtdemonstrationen. Die Russen machen genau das Gleiche in der Ukraine. Nur hat Putin... die Sache dort viel zu lange laufen lassen aus russischer Sicht. Und jetzt ist er mit dem Debakel eines Kriegs konfrontiert, den er eigentlich vermeiden wollte, ist meine Interpretation, über weite Strecken, aber irgendwie hat er das dann doch sich entgleiten lassen. Und das Ganze ist zu dieser Karambolage gediehen, mit der wir uns nach wie vor zu beschäftigen haben. Ich will weder das eine rechtfertigen noch das andere. Es geht auch nicht um Denunziation oder moralisierende Verdammung. Es geht einfach darum, das festzuhalten. Die Amerikaner, die Russen, das sind Grossmächte und Grossmächte behaupten ihre Reviere. Und die Frage ist einfach, wie geht man damit um? Wie beschäftigt man sich damit? Wie vermeidet man grösseren Schaden, grösseres Leid? Also diese verantwortungsethischen, realpolitischen Überlegungen scheinen mir da geboten zu sein. Auch Verständigung, selbstverständlich, Selbstverständlich, aber auch... Die Akzeptanz der Wirklichkeit, es bringt ja nichts, wenn wir uns da in einen Illusionszustand, in ein Wunschdenken hinein moralisieren und dann sozusagen Fäuste ballend und aufstampfend sozusagen die Verwerflichkeit dieser Grossmächte anprangern. Damit kommt man nicht sehr weit. Aber eben dieses Beispiel, interessant, dass in unserer medialen Berichterstattung wird dieser Flugzeugträger Diese Grossraumpolitik der USA wird nicht einmal mit einem lauen Lüftchen kritisiert, während man das ja den Russen nach Strich und Faden vorgeworfen hat. Das zeigt Ihnen die durchschlagende Unausgewogenheit unserer Berichterstattung. Wenn ich die Schweiz anschaue und die Nachrichtenlage heute zur Eidgenossenschaft, muss ich Ihnen sagen, wir leben in einem gesegneten Land. Es gibt im Grunde keine erheblichen News, nur Petitessen, kleinere Dinge, nichts was Sie besonderlich beunruhigen oder beschäftigen müsste. Etwas, was nach wie vor sich in den Schlagzeilen hält, ist das Thema, das ich gestern angesprochen habe. Neuer Vorschlag gegen die Zuwanderungsinitiative der SVP. Inländer sollen bei der Wohnungssuche Vorrang haben. Das ist eben die Dummheit der Zürcher SVP. dass sie mit einem, ja, für einmal verwende ich diesen Ausdruck, populistischen, sich anbietenden Vorstoss nun den Grünen eine Waffe geliefert hat, um gegen das SVP-Anliegen der 10-Millionen-Schweiz-Initiative anzutreten. Weil die Zürcher SVP hat hier sozusagen als Urheber gewirkt, hat gesagt, ja, wir wollen, dass die Wohnungen, die Wohnungsnot, ein klassisches linkes Thema, diese Wohnungsnot ist ja auch von den Linken verursacht in den Städten, den Städten, weil man diesen Wohnraum hortet, weil man vielleicht auch entsprechende Gebiete zur Überbauung nicht freigibt usw. Das ist eine politisch konstruierte Wohnungsnot. Nur schon deshalb ist es fragwürdig, dass sich die SVP auf dieses Pferd setzt und sagt, ja, wir wollen jetzt mit einem Inländervorrang das lindern, sozusagen Schweizer zuerst, nur wer reinrassiger Schweizer ist über, weiss nicht wie viele Generationen, wer beweisen kann, dass er Schweizer Bürger ist, soll eine Wohnung bekommen. Halte ich für einen völlig durchgeknallten Vorstoss, aber man glaubt damit punkten zu können beim Wähler. Und prompt haben es jetzt die Grünen aufgegriffen und machen daraus einen Gegenvorschlag gegen die Zuwanderungsinitiative der SVP auf der nationalen Stufe. Das kommt eben davon, habe ich gestern schon gesagt, wenn man eine Sache nicht durchdenkt. Dann im Blick, einfach um Ihnen zu zeigen, in was für einem schönen Land Sie leben, in dem es offensichtlich keine grösseren Nachrichten und Probleme gibt. Nächster Starkoch gliebt auf. Das ist für mich so einfach nicht mehr tragbar. Fabian Raffeiner, Küchenchef im Berner Restaurant Zoe, kündigt überraschend seinen Rücktritt an. Der mit 15 GOMIO-Punkten ausgezeichnete Koch gibt seinen prestigeträchtigen Job im Feinschmecker-Lokal auf. Also das sind die Schlagzeilen in der Schweiz heute Morgen. Oder Tod wird untersucht. überfahrener Wolf bei Eutalschweiz tot aufgefunden. Ein toter Wolf beschäftigt da die Behörden. In Eutalschweiz ist am Sonntag ein toter Wolf auf der Fahrbahn entdeckt worden. Laut Polizeiangaben deuten Hinweise darauf hin, dass das Tier vermutlich bei einem Verkehrsunfall ums Leben kam. Also die Verkehrsunfälle der Wölfe. Eine News hier aus der Boulevardpresse. Dann haben wir Tarzisius Kavietzel, der langjährige Landamann von Davos und auch beim HC Davos eine wichtige Figur, ein geschätzter, auch unternehmerisch tätig gewesen oder immer noch tätiger Politiker. Ich glaube, er ist in der FDP. Der hat es in die US-Medien gebracht, weil er Donald Trump einen 450-Franken-Golfschläger geschenkt hat. Und damit ist nun auch für die Washington Post die Schweiz wieder einmal in die Schlagzeilen hineingerutscht. Was sehen wir beim Tagesanzeiger? Was ist da ein dominierendes Thema? Das finde ich jetzt noch interessant. 700 Bewerbende. Nicht mehr Bewerber oder Bewerberinnen, sondern der Tagesanzeiger zieht es also konsequent. durch mit dieser Gerundiumform, mit dieser ND-Form, 700 Bewerbende auf eine Stelle. Warum haben es junge Akademiker momentan so schwer? Wissen Sie warum? Ja, weil sie das Falsche studieren. Weil sie offensichtlich etwas studieren, was man im Arbeitsmarkt nicht brauchen kann. So einfach ist das. Meistens sind das Regenbogenfächer, aber ich höre, dass auch sehr viele Juristen Schwierigkeiten haben, einen Job zu finden. IT und Banken seien aber auch besonders betroffen. Kurzum, die Akademisierung ist auch nicht ein sicherer Jobgarant. Dann ein Thema, nicht komplett uninteressant, sondern durchaus interessant, aber vielleicht nur für ein kleineres Segment von Zuschauern wirklich prickelnd. Es hat am Zürcher Opernhaus. eine Neuinszenierung von Verdi's Oper La Forza del Destino stattgefunden. Und diese Neuinszenierung hat Wellen geworfen, weil die russische Opernsängerin Anna Netrebko, die Starr-Sopranistin, dort eine ganz entscheidende, eine Hauptrolle spielt. Und das hat ja die ukrainische Botschaft auf den Plan geworfen. Die haben also fast schon intrigenhaft Shakespeare's versucht, das vom Gleis zu werfen, beziehungsweise sie haben das zum Anlass genommen, um lautstark an allen möglichen und unmöglichen Instanzen zu protestieren, dass diese Russin, da diese Visitenkarte von Präsident Putin in der Schweiz ungehindert auftreten könne. Also die Botschaft gänzlich undiplomatisch, die Holzhammer-Diplomatie, die wir ja kennen von ukrainischer Seite. Ich füge gleich hinzu. um da nicht entsprechende Empfindlichkeiten aufzustacheln. Die Ukrainer sind entschuldigt, sie dürfen übersensibel sein in dieser Hinsicht, selbstverständlich, weil sie sind im Krieg, darum ist klar, dann ist man Partei, man macht, was man glaubt machen zu müssen. Das Problem sind nicht die Ukrainer, das Problem ist die Schweiz, die diesen Botschaftern dann nicht sagt, du Freunde, ihr seid hier Diplomaten. und ihr müsst die Schweiz nicht als Resonanzkasten und als Megafon für eure Propaganda benutzen, das wollen wir auch nicht bei den Russen, das lassen wir nicht zu, aber eben auch nicht bei den Ukrainen, aber da fängt es ja schon beim Bundesrat an, wenn man natürlich händchenhaltend gemeinsam demonstriert für die Sache der Ukraine, als Bundesrat, wenn man dem ukrainischen Präsidenten Zelensky, der heute politisch ein Deadman Walking ist, man muss das einfach in dieser Deutlichkeit sagen, ein intelligenter Politiker, der natürlich Ich... versucht hat, in diesem sehr riskanten Spiel auch seine Wette, wenn man so will, zu optimieren. Er hat auch Mut bewiesen, ich will das gar nicht hier in Abrede stellen, aber ich neige da nicht zur heiligen Verklärung, denn als Präsident haben Sie die Verantwortung, eine Politik zu betreiben, die nicht zur Zerstörung Ihres Landes führt und möglichst auch anderen keinen Grund zu geben, sie anzugreifen. Mehr will ich an dieser Stelle. Nichts sagen, sonst hat man natürlich die Anti-Russland-Fraktion wieder direkt an der Gurgel. Kurzum, vor dieser Uraufführung ist es da also ziemlich hoch hergegangen. Und jetzt also lesen wir, dass es Applaus gegeben hat für Netrebko. Das Publikum war offensichtlich begeistert, aber es gab auch Buhrufe. Und was mich jetzt als... Interessant berührt bei der Berichterstattung ist, dass die Regisseurin Valentina Carrasco diesen Verdi-Klassiker auf die Bühne gebracht hat, mit der Schweiz, mit einer Schweiz im Krieg, die neutrale Schweiz im Krieg. Ich habe das nicht gesehen, aber ich muss mir diese Oper noch anschauen. Ich bin sehr gespannt auf den ersten Blick beim Lesen. Kommt bei mir das so an? als ist sie wieder einmal auf oberflächliche Art und Weise versucht worden, künstlerisch die Neutralität in ein schiefes Licht zu bringen. So quasi, der neutrale Staat wird in den Krieg hineingezogen, eben weil er neutral ist, beziehungsweise schadenfreudig. Ja, ihr Neutralen, ihr müsst dann nicht meinen, dass ihr draussen bleiben könnt. Das ist so das typische Ressentiment, das den neutralen Staaten entgegenbrandet. Dabei ist ja der Neutrale eher kriegsverschont, weil er sich ja aus allen Konflikten heraushält, glaubwürdig. sowohl in Friedens- wie in Kriegszeiten. Und darum liefert er anderen weniger Gründe, ihn anzugreifen. Du kannst immer noch angegriffen werden als Neutraler. Dann brauchst du eben eine Armee, um dich zu verteidigen, dass der Eintrittspreis zu hoch ist für einen potenziellen Aggressor. Aber ich finde interessant, aber ich will hier der Regisseurin nichts Unrechtes nachsagen. Aber für mich klingt das ein bisschen so, als versuche da eine Eine Opernmacherin, eine Regisseurin, die Schweiz quasi von ihrer Neutralität her sozusagen den Spiegel vorzuhalten, was für eine eben nicht gute Philosophie das ist. Abgesehen davon ist es immer etwas fragwürdig, hier so einen Kontext herzustellen zwischen Werde, Schweiz, Neutralität und Krieg. Das ist ja auch etwas mit dem Holzhammer, hat man fast den Eindruck, auf der anderen Seite. ist es eine gelungene Provokation, was man daran sieht, dass ich dieses Thema in meiner Sendung allerdings auch aus Mangel an Alternativen aufgegriffen habe. Noch ein Wort zu Evelyn Waugh, Wiedersehen mit Brideshead. Ein wirklich toller Roman, der erkundet eine Freundschaft zwischen einem Kunststudenten, das ist auch für ein sicherlich eher elitäres Publikum, geschrieben. Ein Oxford-Kunststudent trifft einen jungen Mitstudenten aus noblster Familie mit einem gewaltigen Anwesen, Brideshead. Er taucht dann sozusagen als Zaungast in die Familie ein, wird da in allerlei private, persönliche und auch erotische Beziehungen hineingesogen, regelrecht, und kommt da von einem Strudel in den nächsten. Am Beispiel des jungen Adligen zeigt sich auch etwas der Verfall dieser Dynastie und auch dann natürlich der unvermeidliche Bruch. Ich bin jetzt noch nicht so weit, aber der Bruch mit dieser Familie, der wird natürlich irgendwie kommen, denn der Aussenseiter gehört nicht dazu. Und das Ganze ist erzählt vor dem Hintergrund des Zweiten Weltkriegs. Die Hauptperson, der Ich-Erzähler, ist ein Charles Ryder. Er ist nach Brightside zurückgekommen mit den britischen Truppen. Das ist jetzt eine Armeelagerstätte, sozusagen ein Armeecamp. Und dann erinnert er sich im Rahmen dieser Erzählung, dieser Rahmenerzählung, erinnert er sich an die glamouröse Zeit, aber eben auch eine Zeit des sich ankündigenden Verfalls, der Dekadenz dieses Adelssitzes mit grosser Melancholie. Aber auch mit grosser Dringlichkeit erzählt. Ich hatte etwas Mühe, am Anfang reinzukommen, aber dann, wenn man drin ist, der Ton, die Erzählweise, die Art der Personenbeschreibung, die Anekdoten, die sich da aneinander reihen. Nun, vielleicht auch eine Alterserscheinung, wenn man solche nostalgischen Bücher gerne liest. Wobei, ich habe ja auch Freunde, die in ganz jungen Jahren Evelyn Waugh schon verschlungen haben. Ich bin erst jetzt halbwegs. auf jener Reifestufe angelangt, auf der man sich dann solche Romane gewinnbringend zu Gemüte führen kann. So, nun danke ich Ihnen für die Aufmerksamkeit. Wir leben in der Schweiz in einer Insel der Glückseligen. Es ist heute wenig los, noch ist wenig los, fassen wir Holz an. Umso wichtiger ist es, dass wir dafür sorgen, dass diese Schweiz nicht den Bach runtergeht. Und wie können wir das verhindern? indem wir eben eine Anbindung der Schweiz an die EU, an andere auswärtige Instanzen nicht zulassen. Wir müssen selber entscheiden können. Meine Damen und Herren, herzlichen Dank. Jetzt dann gleich die internationale Ausgabe. Mal sehen, was da auf den anderen Kampf- und Konfliktzonen und Schauplätzen los ist. In wenigen Minuten melde ich mich zurück.

Loading the player...

Trumps Flugzeugträger in Südamerika: Bei Putin wäre Aufschrei kolossal. Schweizer Wohnungen nur für Schweizer? Gaga-Vorschlag der SVP. Anna Netrebko, zerbombtes Zürich und die Verdi-Oper. Jung-Akademiker ohne Job. Brideshead revisited

Anhören ( 20 min ) 1.0× +
Trumps Flugzeugträger in Südamerika: Bei Putin wäre Aufschrei kolossal. Schweizer Wohnungen nur für Schweizer? Gaga-Vorschlag der SVP. Anna Netrebko, zerbombtes Zürich und die Verdi-Oper. Jung-Akademiker ohne Job. Brideshead revisited
Trumps Flugzeugträger in Südamerika: Bei Putin wäre Aufschrei kolossal. Schweizer Wohnungen nur für Schweizer? Gaga-Vorschlag der SVP. Anna Netrebko, zerbombtes Zürich und die Verdi-Oper. Jung-Akademiker ohne Job. Brideshead revisited
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾
Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.