Die Handelspolitik von US-Präsident Donald Trump könnte der Weltwirtschaft bis Ende 2027 einen Schaden von rund zwei Billionen US-Dollar zufügen. Das geht aus einem Bericht des Nachrichtenportals Bloomberg hervor.
Im April verhängte Donald Trump pauschal 10 Prozent Einfuhrzoll auf sämtliche Importe, zusätzlich zu deutlich höheren Sätzen für Länder mit vermeintlich unfairer Handelspraxis. Einige dieser Massnahmen wurden vorübergehend ausgesetzt, um Verhandlungen zu ermöglichen, sollen jedoch am 1. August in Kraft treten.
Copyright 2025 The Associated Press. All rights reserved
Die Belastung der Weltwirtschaft werde bis Ende 2027 rund zwei Billionen Dollar betragen – verglichen mit der Entwicklung ohne Handelskrieg», so Bloomberg. Bereits jetzt sei das Investitionsklima deutlich abgekühlt. Lieferketten würden umgeleitet, Investitionen verschoben, Unternehmen würden ihre Margen opfern.
Die derzeitige Zollhöhe der USA ist laut Bloomberg die höchste seit den 1930er Jahren – etwa sechsmal höher als bei Trumps Amtsantritt. Experten wie Daniel Harenberg von Oxford Economics sprechen von einem «Steuersystem, das Sand ins Getriebe der globalen Lieferketten streut».