Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Trump zieht sich als Waffenspender aus der Ukraine zurück – und wird von den Europäern an den Pranger gestellt. Doch in die Lücke springen? Das tun sie nicht

Anhören ( 1 min ) 1.0× +
Trump zieht sich als Waffenspender aus der Ukraine zurück – und wird von den Europäern an den Pranger gestellt. Doch in die Lücke springen? Das tun sie nicht
Trump zieht sich als Waffenspender aus der Ukraine zurück – und wird von den Europäern an den Pranger gestellt. Doch in die Lücke springen? Das tun sie nicht
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Trump will nichts mehr wissen von US-Waffenspenden an die Ukraine. Der Vollblutdealer setzt auf den Verkauf von Kriegsmaterial. Somit ist die Ukraine stärker von Europa abhängig geworden. Doch während die EU-Granden hochtrabend reklamieren: Taten folgen lassen sie nicht.

«Nach dem rekordhohen ersten Halbjahr 2025 brachen die Militärhilfen für die Ukraine bereits im Sommer ein», schreibt das Kiel Institut für Weltwirtschaft in seinem «Ukraine Support Tracker». Ein Trend, der sich seither fortsetzt.

KOEN VAN WEEL / KEYSTONE
epa12196205 (L-R, back) French President Emmanuel Macron, German Chancellor Friedrich Merz, Polish President Andrzej Duda, Greek Prime Minister Kyriakos Mitsotakis, Portuguese Prime Minister Luis Montenegro
KOEN VAN WEEL / KEYSTONE

«Im September und Oktober wies Europa der Ukraine nur 4,2 Milliarden Euro an Militärhilfe zu – deutlich zu wenig, um den Ausfall der US-Hilfen zu kompensieren.»

Und: Die Kluft innerhalb Europas wächst. Nordische Länder liefern am meisten Waffen. Deutlich dahinter liegen Deutschland, Frankreich und Grossbritannien, obwohl sie ihre Unterstützungen erhöht haben. Abgeschlagen sind Italien und Spanien. Sie leisten «nur geringe Beiträge».

Trump drängt auf eine Verhandlungslösung «bis Weihnachten». Europa fürchtet, an die Seitenlinie verbannt zu bleiben. Man will mitgestalten und reklamiert foul play an die Adresse der Amerikaner.

Doch wer seine Position nicht mit Hardware untermauert, zementiert sich selbst im Abseits. Die Europäer bleiben Trittbrettfahrer. Trittbrettfahrer haben keine Glaubwürdigkeit. Und keinen Einfluss.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.