Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Trump zieht ICE-Truppen aus Minnesota ab: Die Kehrtwende erfolge auf Druck aus den eigenen Reihen, wird berichtet. Doch die Medien blenden Entscheidendes aus

Anhören ( 3 min ) 1.0× +
Trump zieht ICE-Truppen aus Minnesota ab: Die Kehrtwende erfolge auf Druck aus den eigenen Reihen, wird berichtet. Doch die Medien blenden Entscheidendes aus
Trump zieht ICE-Truppen aus Minnesota ab: Die Kehrtwende erfolge auf Druck aus den eigenen Reihen, wird berichtet. Doch die Medien blenden Entscheidendes aus
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

«Operation Metro Surge» in Minneapolis wird abgebrochen. Trumps Grenz-Zar Tom Homan hat das Ende des Einsatzes angekündigt. Nach dem Tod zweier protestierenden US-Bürger war es zu landesweiten Protesten gegen die Einwanderungsbehörde ICE gekommen.

«Wir wollen kein Blutvergiessen mehr sehen», sagte Homan, der von Trump in die Konfliktzone entsandt worden war. Es habe „grosse Veränderungen“ gegeben, die allesamt positiv seien.

AARON SCHWARTZ / POOL / KEYSTONE
epa12690831 US President Donald J
AARON SCHWARTZ / POOL / KEYSTONE

Medien beschreiben den Abzug als Rückschlag für die Ausschaffungs-Mission des US-Präsidenten .

«Trump pfeift ICE zurück», wird vermeldet. Er beuge sich dem Druck von Republikanern und Leuten in der Regierung.

Was die meisten Berichterstatter ausblenden:

Ein wichtiger Punkt für die Beruhigung sind Verhaftungen in Haftanstalten.

ICE-Beamten in Minnesota seien nun in der Lage, mehr Personen aus lokalen Gefängnissen zu übernehmen, so Homan. Dies sei sicherer für die Migranten ohne Ausweise, die Beamten und die Gemeinschaft. «Ich denke, darauf können wir uns alle einigen.»

Barack Obama tat dies von Beginn weg seiner Präsidentschaft. Er deportierte die höchste Zahl illegaler Migranten von allen Präsidenten in der jüngeren Geschichte. Was ihm den Namen «Deporter in chief» – Chefabschieber – einbrachte.

Obamas hohe Abschiebezahlen seien «vor allem auf das Programm ‘Secure Communities’ zurückzuführen, das am Ende der Amtszeit von George W. Bush eingeführt worden war», erklärte Jeremy Beck, Co-Präsident des Einwanderungs-Thinktanks NumbersUSA, gegenüber Newsweek.

«Im Rahmen des Informationsaustauschprogramms von Secure Communities wurden illegal anwesende Ausländer in lokalen Gefängnissen markiert, wodurch die Einwanderungsbehörden des Bundes die Möglichkeit hatten, eine Abschiebung zu veranlassen. Das war sicher, effizient und effektiv.»

Obstruktionen der lokalen Behörden in Minnesota haben dazu beigetragen, dass sich Konfrontationen zwischen ICE-Behörden und Demonstranten verschärft haben.

Zweites Thema, über das kaum berichtet wird: Die Agitatoren hinter den Protesten.

Demonstrationen gegen ICE werden als spontane Proteste dargestellt. Wer sie organisatorisch und finanziell unterstützt, wird kaum hinterfragt.

Der US-Kongress untersucht derzeit zwei linksextreme Organisationen:

  • Das «Tricontinental: Institute for Social Research», ein internationaler, bewegungsorientierter, radikal-linker Think Tank. Wie der offiziellen Website zu entnehmen ist, vernetzt er akademische Forschung mit sozialen Bewegungen, um den sozio-wirtschaftlichen Wandel voranzutreiben.
  • Das digitale Medienunternehmen «BreakThrough BT Media». Rechercheure und US-Politiker haben BT als Teil einesNetzwerks identifiziert, das prokommunistische, antiamerikanische und mit der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) verbündete Propaganda verbreitet.

Bei beiden Gruppen führen die Spuren nach China. BreakTrough Media habe sein Hauptquartier an der «derselben Adresse» wie das ‘People’s Forum’, «eine kommunistische Organisation», wie Bill O’Reilly auf seinem Newsportal erklärte.

«Und sie bekommen ihr Geld von Mr. Singham».

Der amerikanisch-indische Milliardär, der eine marxistische Gesinnung vertritt, wurde von der New York Times als zentrale Figur hinter zahlreichen linken Organisationen mit China-Verbindung identifiziert: Singham «arbeitet eng mit den Medien der chinesischen Regierung zusammen und finanziert deren Propaganda weltweit».

Der in China lebende Singham soll Gruppen, welche die Proteste gegen ICE anführen, mit substanziellen Geldsummen finanzieren. Die Weltwoche berichtete.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.