Trump wirft Selenskyj raus: Ukraine-Präsident muss Weisses Haus vorzeitig verlassen
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Trump wirft Selenskyj raus: Ukraine-Präsident muss Weisses Haus vorzeitig verlassen

JIM LO SCALZO / POOL / KEYSTONE
epaselect epa11930783 Ukrainian President Volodymyr Zelensky (L) talks with US President Donald Trump (C) and US Vice President JD Vance (R) in the Oval Office of the White House in Washington, DC, USA, 28 February 2025
JIM LO SCALZO / POOL / KEYSTONE

Ein Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj im Weissen Haus ist eskaliert. Medienberichten zufolge brach Selenskyj das Gespräch nach heftigen Wortgefechten ab und verliess das Gebäude in einer Limousine. Eine geplante Pressekonferenz wurde abgesagt.

Trump attackierte Selenskyj vor laufenden Kameras scharf und warf ihm vor, die Welt an den Rand eines dritten Weltkriegs zu bringen. Er forderte den ukrainischen Präsidenten auf, eine dankbarere Haltung einzunehmen und signalisierte, dass die USA ihre Unterstützung für die Ukraine einstellen könnten, falls keine Einigung mit Russland erzielt werde. «Sie werden entweder einen Deal machen oder wir sind raus», stellte Trump klar. Selenskyj erwiderte, die Ukraine habe nicht die Position, um Bedingungen für Frieden zu diktieren.

US-Vizepräsident J.D. Vance stärkte Trump den Rücken und kritisierte Selenskyj für seinen Versuch, öffentlich vor der amerikanischen Presse zu verhandeln. Trump beendete das Treffen mit den Worten: «Ich denke, wir haben genug gesehen. Das wird grossartiges Fernsehen sein.»

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