Nach der spektakulären Festnahme von Nicolás Maduro hat US-Präsident Donald Trump klargestellt, dass Washington die Kontrolle über Venezuela übernehmen wird – zumindest vorübergehend. In einer Pressekonferenz liess Trump keinen Zweifel daran, dass die Vereinigten Staaten nicht nur militärisch interveniert haben, sondern nun auch politisch eingreifen wollen.
Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved.
President Trump Holds a Press Conference, Jan. 3, 2026 https://t.co/5ykCqSNuNa
— The White House (@WhiteHouse) January 3, 2026
Auf die Frage, ob US-Truppen dauerhaft in Venezuela stationiert würden, sagte Trump: «Wir haben keine Angst vor Bodentruppen.» Er bestätigte, dass amerikanische Soldaten «auf sehr hohem Niveau» bereits in der Nacht aktiv gewesen seien. Künftige Schritte würden sich daran orientieren, «dass dieses Land richtig geführt wird».
Wen genau Trump mit der Führung Venezuelas betrauen will, liess er noch offen. «Wir ernennen derzeit Leute», erklärte er. «Wir werden euch wissen lassen, wer diese Leute sind.» Auf die Frage, wer konkret das Land übernehmen soll, deutete er wortlos auf sich selbst und Aussenminister Marco Rubio, der an seiner Seite stand. «Für eine gewisse Zeit werden es im Wesentlichen die Leute sein, die hier direkt hinter mir stehen», sagte Trump.