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Trump will Amerika «great again» machen. Die Mehrheit der Amerikaner glaubt nicht daran

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Trump will Amerika «great again» machen. Die Mehrheit der Amerikaner glaubt nicht daran
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Die Mehrheit der US-Bürger sieht die besten Zeiten Amerikas in der Vergangenheit. Das ergab eine aktuelle Umfrage des Magazins Politico und dem britischen Meinungsforschungsinstitut Public First. Demnach sind 49 Prozent der Meinung, die Hochphase des Landes sei vorbei – lediglich 41 Prozent glauben, das Beste stehe noch bevor – getreu dem Motto von US-Präsident Donald Trump «Make America great again».

Copyright 2025 The Associated Press. All rights reserved.
President Donald Trump speaks to reporters on board Air Force One on his way back to the White House from a weekend trip at his Mar-a-Lago estate in Palm Beach, Fla
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Das Bild, das die neue Erhebung zeichnet, ist düster: Eine deutliche Mehrheit von 66 Prozent vermutet, dass die US-Regierung häufig gezielt lügt. Dabei herrscht parteiübergreifendes Misstrauen – 64 Prozent der Trump-Wähler und sogar 70 Prozent der Harris-Wähler teilen diese Ansicht.

Vor allem Anhänger der Demokraten zeigen sich pessimistisch. Zwei Drittel der Harris-Wähler sagen, Amerikas beste Zeiten seien vorbei – doppelt so viele wie unter Trump-Anhängern. Auch in der Bewertung der Demokratie gehen die Meinungen auseinander: Während 52 Prozent der Trump-Wähler die USA weiterhin als demokratisches Vorbild sehen, halten 51 Prozent der Harris-Wähler Amerika nicht mehr für eine funktionierende Demokratie.

Auch der amerikanische Traum scheint vielen unerreichbar: 46 Prozent der Befragten meinen, er existiere nicht mehr. Besonders stark (55 Prozent) ist diese Einschätzung bei jungen Erwachsenen zwischen 18 und 24 Jahren. Die Ursachen sehen Experten in steigenden Lebenshaltungskosten, fehlender sozialer Mobilität und der Last studentischer Schulden.

Zudem beobachten viele eine wachsende gesellschaftliche Polarisierung: 59 Prozent glauben, dass die Spaltung in den letzten fünf Jahren zugenommen hat. Fast zwei Drittel geben an, dass ihre engsten Freunde dieselben politischen Ansichten teilen. 41 Prozent haben keinen einzigen engen Kontakt zu jemandem, der anders wählt.

Dennoch bleibt ein Rest von nationalem Stolz: 64 Prozent sind weiterhin stolz, Amerikaner zu sein. Doch 52 Prozent der Gesamtbevölkerung sind überzeugt, dass es «radikale Veränderungen» braucht, um das Land wieder auf Kurs zu bringen. Jeder Dritte geht sogar noch weiter: 35 Prozent halten eine Revolution für notwendig.

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