Beim Staatsbegräbnis von Papst Franziskus in Rom trafen US-Präsident Donald Trump und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erstmals seit Monaten persönlich aufeinander und führten ein als «sehr produktiv» bezeichnetes Gespräch.
Wie ein Sprecher des Weissen Hauses mitteilte, sprachen die beiden Staatschefs vor Beginn der Messe unter vier Augen. Auch Selenskyjs Stabschef Andrij Jermak sprach auf X von einer «konstruktiven» Begegnung. Selenskyj nannte das Treffen eine «sehr symbolische Begegnung, die historisch werden könnte, wenn wir gemeinsame Resultate erreichen».
FOREIGN AFFAIR MINISTR HANDOUT H / KEYSTONE
Laut Selenskyj ging es in dem Austausch um den Schutz von Menschenleben, einen «vollständigen und bedingungslosen Waffenstillstand» sowie einen «zuverlässigen und dauerhaften Frieden».
Neben Trump und Selenskyj nahmen zahlreiche weitere Staats- und Regierungschefs an der Zeremonie auf dem Petersplatz teil, darunter der britische Premierminister Sir Keir Starmer und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. Auch Vertreter der Europäischen Union waren anwesend; Trump und EU-Kommissions-Präsidentin Ursula von der Leyen vereinbarten laut Kommissionssprecher ein bilaterales Treffen.
Papst Franziskus war für seinen Einsatz für Migranten und Randgruppen bekannt. Mehr als 200.000 Menschen nahmen an der Trauerfeier teil, bevor der Papst zu seiner letzten Ruhestätte in der Kirche Santa Maria Maggiore überführt wurde.