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Trump und seine Zollpolitik: Welche Motive verfolgt der US-Präsident?

Viel wichtiger, als was die Politiker sagen, ist das Motiv ihres Handelns.

Das gilt auch für die Zollpolitik des amerikanischen Präsidenten. Diese Zölle müssen jene zahlen, die schweizerische Exportprodukte kaufen; damit werden sie um 31 Prozent teurer. Trump gewährt eine Bedenkzeit von neunzig Tagen, um über die definitive Lösung zu verhandeln. Seine Gegner glauben, er sei eingeknickt.

Trump und seine Zollpolitik: Welche Motive verfolgt der US-Präsident?

Möglich sind aber auch andere Motive. Trump spricht von Zöllen, meint aber Handelshemmnisse. Er will, dass die heutigen Importeure in den USA statt in anderen Ländern produzieren. Er wusste wohl schon am Anfang, dass dies Turbulenzen und Kursstürze auslösen würde.

Manches spricht für einen Plan. Die Wirtschaft bewegt sich – weltweit – in eine Rezession – auch ohne Zollmassnahmen! Wenn in den USA in knapp zwei Jahren – gerade während einer Rezession – Zwischenwahlen stattfinden, wäre dies für Trump schlecht. Denn es geht im Kongress um wenige Sitze.

Da könnte der Präsident heute denken: «Ich will die Rezession lieber heute als morgen.» Er glaubt, dass es mit der Wirtschaft dann wieder bergauf gehen könnte. Die Zölle könnten also ein Mittel dafür sein, die Rezession vorzuschieben, auf dass es im richtigen Zeitpunkt wieder bergauf geht.

Es lohnt sich, Möglichkeiten der Motive zu ergründen und zu fragen, statt schnell zu antworten.

Ich frage: Warum sind die Zollpläne erst am 2. April statt beispielsweise am 30. März verkündet worden?

Meine Vermutung: Man wollte nicht, dass die zu erwartenden Kursstürze vor Abschluss des ersten Quartals stattfinden. Denn die grossen Finanzkonzerne müssen eine Quartalsbilanz vorlegen, wobei Kursstürze diese massiv belastet und allenfalls Firmen gefährdet hätten. Möglicherweise steckte mehr Strategie dahinter, als man denkt. «Wer suchet, der findet!»

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