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Trump, Pirat der Karibik: Warum die Welt jemanden braucht, der den Mut hat, nicht mehr nur nach oberflächlicher Sympathie, politischer Korrektheit und geschniegelten Regeln zu funktionieren

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Trump, Pirat der Karibik: Warum die Welt jemanden braucht, der den Mut hat, nicht mehr nur nach oberflächlicher Sympathie, politischer Korrektheit und geschniegelten Regeln zu funktionieren
Trump, Pirat der Karibik: Warum die Welt jemanden braucht, der den Mut hat, nicht mehr nur nach oberflächlicher Sympathie, politischer Korrektheit und geschniegelten Regeln zu funktionieren
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Ob der neue Pirat der Karibik, Donald Trump, mit dem Kidnapping von Nicolás Maduro eine edle oder eine gierige Tat vollbracht hat, wird erst die Zukunft zeigen.

Doch eines steht fest: Nach Jahrzehnten des Blabla im Namen der politischen Korrektheit auf unserem Planeten schafft endlich einer Fakten. Und das allein ist schon eine Entwicklung von einem kleinen Schimmer Hoffnung in unserer Welt von leerem politisch korrektem Geplapper.

Copyright 2025 The Associated Press. All rights reserved.
President Donald Trump is illuminated by a camera flash as he gestures while walking across the South Lawn of the White House, Sunday, Nov
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Die Gründe sind komplexer, als hier mit ein paar Worten zu erklären wäre, doch sagen wir es einmal klipp und klar: Der blaue Planet mit seinen bald zehn Milliarden Menschen, das sind zehn Mal tausend Millionen, ist völlig aus dem Gleichgewicht gerissen. Politik und Bürokratie, eigentlich Versprecher von Freiheit und Hoffnung, haben, weil sie sich hauptsächlich nur noch um ihren eigenen Hunger nach Macht kümmern, unsere Erde total ins Verderben regiert.

Kriege toben an allen Rändern. In der Ukraine, im Nahen Osten, im Jemen. In Afrika ist es bald einfacher, jene Länder aufzuzählen, in denen nicht mit Kanonen auf Menschen gefeuert wird. Man schlitzt sich im Namen der Religion und anderer fanatisierter Werte gegenseitig die Kehle auf. In Nigeria, im Sudan, im Kongo.

Während die Politik mit ihren Polizisten und Soldaten aus der Bürokratie in ihren monströsen Selbstbedienungsläden wie Uno und EU sich feiste Bäuche anfrisst, hungert nach ihren eigenen Zahlen bald eine Milliarde, eine andere Milliarde vegetiert in bitterster Not irgendwo auf der Flucht.

Die Länder, die hier nicht aufgezählt sind, politisieren sich in horrende Schulden, die jene zu bezahlen haben, die kaum mehr geboren werden, weil ihre potenziellen Eltern, statt Probleme zu lösen, nur noch vom Weltuntergang durch die Klimaerwärmung jammern. Und wenn einer den hier geschilderten Problemen einen ungeschminkten Namen gibt, droht ihm die Staatsanwaltschaft, er verbreite Hass und Häme.

In dieser Situation kommt er, bald achtzig Jahre alt, der offensichtlich überzeugt ist, nach einem Leben voller meist erfolgreicher Versuche, dem System von Politik und Bürokratie Millionen, Milliarden abgegaunert zu haben, wechselt die Seite, kümmert sich wieder nicht um die Regeln von Völkerrecht, political correctness, G-7, G-20 und wie die aufgeblasenen Organisationen alle heissen, beginnt, mit seiner grossartig ausgebildeten «Delta Force», Fakten zu schaffen. Donald Trump. Ein unsympathischer Macher.

Aber vielleicht braucht diese Welt einen, der den Mut hat, nicht mehr nur nach oberflächlicher Sympathie, politischer Korrektheit und geschniegelten Regeln zu funktionieren. Zu verlieren hat unsere Welt auf jeden Fall nicht mehr viel. Vielleicht geht’s jetzt bergauf. Zu hoffen ist es.

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