Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Trump nimmt die EU ins Visier: «Absolut» werde er Strafzölle verhängen. «Die Europäische Union hat uns so furchtbar behandelt». Gegen Mexiko, Kanada und China schlägt der US-Präsident ab heute mit der Zollkeule zu

Er hat damit gedroht, nun macht Donald Trump Ernst. Ab heute gelten Strafzölle für Mexiko (25 Prozent), Kanada (25 Prozent) und China (10 Prozent). Ob er auch gegen die EU Strafzölle verhängen werde, wurde Trump gestern vor der Presse gefragt.

«Wollen Sie eine ehrliche Antwort, oder soll ich Ihnen eine politische Antwort geben?», antwortete Trump. «Absolut, die Europäische Union hat uns so furchtbar behandelt.»

WILL OLIVER / KEYSTONE
epa11867094 US President Donald Trump departs from the South Lawn of the White House in Washington, DC, USA, 31 January 2025
WILL OLIVER / KEYSTONE

Und weiter: «Die Europäische Union verlangt von uns 20 Prozent plus, plus, plus, an Mehrwertsteuer … Sie nehmen unsere Autos nicht an, sie nehmen unsere landwirtschaftlichen Produkte nicht an, im Grunde genommen nehmen sie fast nichts von uns. Und wir haben ein enormes Defizit gegenüber der Europäischen Union. Wir werden also etwas sehr Wesentliches mit der Europäischen Union unternehmen.»

Angesprochen auf die künftige EU-Strategie, erklären Quellen in Trumps Umkreis der Weltwoche: «Trumps Regierung wird den europäischen Völkern mehr Gehör schenken als der Europäischen Kommission. Sie wird direkt und indirekt nationalistische Bewegungen gegen die Brüsseler Zentrale unterstützen.»

Ob er sich vor negativen Reaktionen des Marktes fürchte, wurde Trump gefragt.

«Nein», antwortete er vor der Presse. «Zoll ist eines der schönsten Wörter im Wörterbuch.»

Trump sieht in Strafzöllen ein Allerweltsheilmittel für die US-Wirtschaft. Sie sollen die Tür öffnen zum «goldenen Zeitalter» für Amerika, das er zu Amtsantritt verkündet hat.

Nach seinem Wahlsieg drohte er mit Strafzöllen unter Berufung auf den Fentanyl-Schmuggel und illegale Einwanderung. Dies wurde vorerst allgemein als Verhandlungstaktik angesehen.

Nun schreitet Trump zur Tat.

«Wir haben, wie Sie wissen, grosse Defizite mit allen drei Ländern. Und in einem Fall liefern sie riesige Mengen an Fentanyl, das Hunderttausende von Menschen pro Jahr tötet. Und in den beiden anderen Fällen ermöglichen sie es diesem Gift, ins Land zu gelangen», sagte Trump im Oval Office.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.