Trump ist der Westen
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Trump ist der Westen

1. Attack! Attack! Attack!
2. Admit nothing and deny everything.
3. No matter what happens
you claim -victory and never admit defeat.
Donald Trump

 

Die Europäische Union versinkt in einer giftigen Brühe aus Panik, Schulden und Kriegslust – und niemand scheint es zu interessieren. Die Politiker in Brüssel und Berlin fahren in herrenreiterlicher Arroganz über die Bürger hinweg, als wären sie lästige Fliegen. Man türmt Schuldenberge auf, bricht Wahlversprechen wie trockene Zweige und hetzt die Bevölkerung mit Feindbildern auf, die jeder Vernunft spotten. Es ist eine Politik der Angst, eine Politik der Täuschung, und sie wird Europa in den Abgrund reissen.

Copyright 2025 The Associated Press. All rights reserved
President Donald Trump waves before departing on Marine One from the South Lawn of the White House, Friday, March 7, 2025, in Washington
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Nehmen wir Deutschland: Ein Kanzler, der sich als Sparfuchs verkauft hat, wirft jetzt Steuergeld in einen europäischen Schulden- und Kriegsstrudel, als gäbe es kein Morgen. Die EU mutiert zur Schuldenunion, zur Kriegsunion – und die Wähler? Die dürfen zuschauen, wie ihre Stimme im Müll landet. Das brodelnde Unbehagen in der Bevölkerung wächst, das Misstrauen mottet, doch die Eliten scheren sich einen Deut. Sie schwelgen in ihrer Macht und ihrem Moralismus, diesem neuen Denk-Ersatz für Hirn und Herz.

Das liebste Feindbild dieser Tage? Natürlich Wladimir Putin. Der russische Präsident wird zum Monster stilisiert, Widerspruch unerwünscht. Eine ernsthafte Debatte über den Ukraine-Krieg? Fehlanzeige! Von Anfang an wurde sie erstickt. Warum kam es zur Eskalation? Was hat Putin verbrochen, was die Ukraine, was der Westen? Nur schon fragen ist tabu. Stattdessen lässt man sich von Gefühlsstürmen treiben, halluziniert sich in eine Wirklichkeit, die mit der Realität nichts zu tun hat. 

Russland ist militärisch nicht zu schlagen. Die Rekrutierungszahlen sprechen Bände. Während die Ukraine keine Soldaten mehr findet, füllt Putin seine Reihen mühelos auf. Eine Atommacht in ihrem eigenen Interessensgebiet besiegen? Unmöglich! Stellen Sie sich vor, -Mexiko oder Kanada würden die USA mit chinesischer Hilfe herausfordern. Washington zögerte keine Sekunde, das zu zerschlagen. Aber von Russland erwartet man, dass es sich alles gefallen lässt? Das ist nicht Naivität, das ist Verblendung.

Doch der Moralismus hört nicht bei Putin auf. Er ist die Seuche, die Europa zerfrisst. Erst war es die Klimahysterie – die Erde verglüht, die Menschheit verdampft! Dann die Flüchtlingskrise – wer kritisiert, ist ein Nazi! Bei -Corona musste die Welt gerettet werden, mit der Moralkeule im Anschlag. Und jetzt dieser antirussische Kult, fast schon religiös in seiner Raserei. Der Moralismus ist der Feind des klaren Denkens, und die EU hat ihn zur Staatsdoktrin erhoben.

Aber es wird noch irrer: Jetzt schlägt die Feindbild-Psychose auf die USA über. Donald Trump, der böse Mann aus Washington, wird ebenfalls zum Feind des Westens erklärt. Die deutschen Medien – abhängig von den Mächtigen, süchtig nach Prestige und Anerkennung – überschlagen sich vor Hass. Dabei ist Trump nicht der Feind des Westens, sondern sein Verteidiger! Er steht für Frieden, für Diplomatie, für Realismus. Er sagt, was die EU-Eliten nicht hören wollen: Dieser Krieg ist militärisch nicht zu gewinnen. Man muss mit Russland reden. Und er hat recht! Trump verkörpert westliche Werte – Freiheit, freie Meinung, Marktwirtschaft –, während die EU in Zensur, Bürokratie und Kriegslust versinkt.

Die EU steigert sich in eine Art Zweifrontenkrieg hinein: gegen Russland und gegen Amerika. Eine Achse der Unvernunft, finanziert mit Schulden, die unsere Kinder nie abbezahlen können. Die Medien? Duckmäuser des Establishments, die jede Kritik ersticken. Meinungsfreiheit? Das war einmal. Im Internet wuchert die Zensur. Staatlich finanzierte Wahrheitswächter setzen Medien, die nicht dem Mainstream huldigen, auf den Index. Werbegeld gibt’s nur für die, die parieren. Das ist kein Journalismus, das ist Propaganda.

Trump als Feind des Westens zu brandmarken, ist grundfalsch. Er verteidigt Freiheit, freie Rede, er will die Kriege beenden und mit Russland verhandeln, weil er weiss: Ein militärischer Sieg ist illusorisch. Das ist Realismus, die Essenz westlichen Denkens, ein Gut, das die Europäische Union längst verschleudert hat. Wieweit ist die EU eigentlich noch auf dem Kurs der Aufklärung, des Rationalismus, der Freiheit? Gar nicht. Sie zertrampelt diese Werte mit Füssen.

Schauen wir uns die Internet-Zensur an – russische Portale verboten, Kritiker in Deutschland von Polizeikommandos eingeschüchtert, nur weil sie eine Regierung verhöhnen, die sich selbst zur Lachnummer macht. Lachen verboten! Sind das westliche Werte? Die Einseitigkeit der Debatten, die Verachtung von Skepsis à la Karl Popper, der uns lehrte, Theorien zu widerlegen, statt sie zu zensieren – all das zeigt: Die EU hat mit der Tradition der nüchternen Aufklärung gebrochen. Statt Skepsis regiert ein neuer Dogmatismus. 

Rettet Trump die Europäer vor sich selber? Hoffentlich. Und womöglich müssen die Deutschen, welch finsterer Aberwitz, von den Amerikanern zum Frieden gezwungen werden, einmal mehr. Manche lachen angesichts der europäischen Aufblähungen nur, winken ab, sich lustig machend über die kläffenden Grossmäuler in Brüssel. 

Als Schweizer sieht man das alles mit Sorge – und mit einem Funken Hoffnung. Wir sollten jetzt die Hand nach Amerika ausstrecken, Trumps Friedenspolitik unterstützen, die transatlantische Beziehung pflegen. Europa braucht Realismus, keine Moralpredigten. Die Bürger müssen aufwachen, ihre Stimme erheben, bevor ihre unfähigen Eliten sie endgültig in den Ruin treiben. Denn eines ist klar: Aus Hysterie, aus einseitigem Denken kommt keine ausgewogene Politik. Nur Chaos, Schulden und Krieg.

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