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Trump-Faust: Das Bild zeigt die Verletzlichkeit – vor allem aber die Stärke der alten Neuen Welt

Donald Trump (78) steht für ein altmodisches Postkarten-Amerika der Zuversicht: «Make America Great Again». Jetzt hat ein Zwanzigjähriger auf ihn geschossen.

Es knallte mehrmals. Trump griff sich ans verletzte Ohr, ging in Deckung und richtete sich nur Sekunden nach dem Attentat wieder auf.

Sofort wollen ihn die Leibwächter in Sicherheit zu bringen. «Wartet», sagt Trump und streckt die Faust in die Höhe.

Copyright 2024 The Associated Press. All rights reserved
Republican presidential candidate former President Donald Trump is surrounded by U
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«U-S-A! U-S-A!» rufen die Zuschauer.

Evan Vucci (47), Cheffotograf der Nachrichtenagentur AP, eilt zur Bühne, richtet seine Kamera auf Trump, drückt ab – und schiesst dieses Foto.

«Ein Bild, das die Geschichte nicht vergessen wird», schreibt die New York Times kurz darauf.

Die Symbolkraft ist riesig.

Hätte es dieselbe Wirkung mit Biden, Meloni, Selenskyj oder Scholz? Kaum.

Das Bild zeigt die Verletzlichkeit, vor allem aber die Stärke der alten Neuen Welt.

Es ist die Zeit der Cancel-Culture, «alte weisse Männer» werden vom Sockel gerissen.

Nicht hier. Vielmehr macht die Fotografie den Eindruck der Errichtung eines Denkmals – wenn auch eines angeschlagenen.

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