Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Trump arbeitet medienwirksam bei McDonald’s und gibt sich damit volksnah. Etwas, das Harris vermissen lässt

Einer von acht US-Amerikanern hat in seinem Leben irgendwann einmal bei McDonald’s gearbeitet. Das grösste Schnellrestaurant gilt in dem Land als das Sinnbild für den American Dream.

Ob am Grill oder bei den Gästen: Viele heute berühmte und erfolgreiche Amerikaner begannen ihre Karriere als Burgerbrater. Amazon-Boss Jeff Bezos zum Beispiel. Oder der neunfache Goldmedaillen-Gewinner Carl Lewis. Das goldene «M» gehört zu den USA wie der Leberkäse zu Bayern oder das Fischbrötchen in den «echten Norden».

Copyright 2024 The Associated Press. All rights reserved
Republican presidential nominee former President Donald Trump speaks from a drive-thru window during a campaign stop at a McDonald's, Sunday, Oct
Copyright 2024 The Associated Press. All rights reserved

Die Macht der Bilder ist auch dem ehemaligen Fernsehmoderator Donald Trump bekannt. Daher liess er sich vor wenigen Tagen beim Verkauf von Burgern filmen. Gutgelaunt überreichte der Präsidentschaftskandidat am Autoschalter den überraschten Kunden ihre bestellte Mahlzeit. Eine junge Brasilianerin brachte ihr Anliegen so zum Ausdruck: «Herr Präsident, bitte lassen Sie nicht zu, dass die Vereinigten Staaten zu Brasilien werden!»

Es ist die Volksnähe, die nicht nur US-Amerikaner lieben. Obwohl es sich um eine PR-Aktion handelt, suggerieren die Bewegtbilder, dass Trump einer von ihnen ist. Der Millionär ist sich nicht zu schade, sich mit den einfachen Menschen zu unterhalten und einer einfachen Tätigkeit nachzugehen.

Trump wirkt normal und nicht abgehoben. Weniger wie der Präsidentschaftskandidat, der seine Kontrahentin persönlich angeht, sondern eher wie ein ganz normaler Amerikaner.

Zur gleichen Zeit kursiert in den sozialen Medien ein Videozusammenschnitt, bei dem Kamala Harris in insgesamt neun Videos neun Mal, zumindest in dem Ausschnitt, die gleiche Rede hält.

Sicher, nicht jeder erfindet jeden Tag das Rad neu, und bei vielen Wahlkampfauftritten kann sich der eine oder andere Satz wiederholen. Dennoch wirkt Kamala Harris gerade in diesen Szenen sehr weit weg vom Volk. Als hätte sie die Worte einfach nur auswendig gelernt. Trump spricht meist ohne Skript, und zumindest wirkt es bei ihm spontan und aus dem Bauch heraus.

Am Ende macht Trump ein Bild mit allen Mitarbeitern der Filiale. Im Hintergrund liest man an der Wand: «Jeder achte US-Amerikaner arbeitete irgendwann einmal bei McDonald’s».

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.