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Thüringen: Filz-Vorwürfe nun auch gegen die Linkspartei

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Thüringen: Filz-Vorwürfe nun auch gegen die Linkspartei
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In der Thüringer Linkspartei arbeiten Angehörige von Landtagsabgeordneten in Büros anderer Mandatsträger auf Bundes- und EU-Ebene. Das berichtet die Thüringer Allgemeine.

Demnach arbeitet die Mutter des Thüringer Fraktionschefs Christian Schaft im Wahlkreisbüro eines Europaabgeordneten der Linken. Laut der Bild-Zeitung handelt es sich um Martin Schirdewan, seit 2019 Co-Vorsitzender der Linksfraktion im Europäischen Parlament. Die Fraktion teilte mit, Schafts Mutter sei «über viele Jahre bereits engagiert gewesen», unter anderem als Gemeinderatsmitglied und ehrenamtliche Beigeordnete.

Michael Reichel/DPA/Keystone
Thüringens Linken-Fraktionschef Christian Schaft
Michael Reichel/DPA/Keystone

Auch bei der Landtagsabgeordneten und Vize-Landtagspräsidentin Lena Saniye Güngör gibt es eine familiäre Verbindung. Ihr Partner ist bei einer Bundestagsabgeordneten beschäftigt, die nicht aus Thüringen stammt. «Auch in diesem Fall ist ein individuelles und persönliches politisches Engagement unabhängig von der Partnerschaft existent», erklärte der Sprecher. Das Arbeitsverhältnis habe bereits vor Beginn der Partnerschaft bestanden.

Zudem arbeitet die Ehefrau des Landtagsabgeordneten Sascha Bilay als Pressesprecherin in der Thüringer Linke-Fraktion. Beide hatten sich früher als Mitarbeiter kennengelernt und später geheiratet.

Linken-Bundeschef Jan van Aken hatte zuvor mit Blick auf die AfD erklärt: «Wenn korrupte AfD-Funktionäre im ganzen Land ihre Familienmitglieder mit Parteijobs versorgen, dann ist das schlimmste Clankriminalität.»

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