Ach, der Stern. Spielt sich auf in Fräulein-Rottenmeier-Manier und tadelt: «Er provoziert und provoziert und provoziert.» Die Süddeutsche Zeitung schreibt herablassend von «Ansichten eines Clowns». Und der Tagesspiegel schimpft über das «Gefasel eines alten weissen Manns».
Mediale Beissreflexe gegen Thomas Gottschalk. Gehässig, böse – aber auch schrecklich langweilig. Die Gereizt- und Überspanntheit, die in den etablierten Medien und TV-Tribunalen des öffentlich-rechtlichen Fernsehens zu erleben sind, haben längst ihr Ablaufdatum überschritten.
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