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Thierry Burkart, Konkursverwalter des Freisinns? Der FDP-Präsident will den zweiten Bundesratssitz abgeben, wenn er hinter die Mitte-Partei fällt

So klar und unmissverständlich hat man es vom FDP-Parteipräsidenten Thierry Burkart noch nie gehört: Im Interview mit der Zeitung Blick sagte er über die Regierungsbeteiligung seiner Partei im Bundesrat: «Die Wahlen 2027 werden über den zweiten Sitz der FDP entscheiden. Sollte dann die Mitte vor uns sein, haben wir bei einer Vakanz keinen Anspruch mehr auf zwei Sitze.»

© KEYSTONE / ALESSANDRO CRINARI
Thierry Burkart, Praesident der FDP Schweiz, waehrend der Delegiertenversammlung der FDP Schweiz, am Samstag, 19
© KEYSTONE / ALESSANDRO CRINARI

Der Freisinn ist also bereit, einen seiner zwei Sitze in der Landesregierung preiszugeben, sollte man hinter die Mitte-Partei fallen.

Wenn man die Resultate seit den Parlamentswahlen 2023 in den Kantonen in Betracht zieht, besteht Grund zur Annahme, dass es mit dem Freisinn weiterhin bergab gehen wird.

Insbesondere der Rahmenvertrag 2.0 dürfte zur grossen Zerreissprobe für die FDP werden.

Und Burkart muss aufpassen, dass er nicht zum Konkursverwalter des Freisinns wird.

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