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Teure Technik, teure Schäden: Warum Versicherungsprämien bei E-Autos in die Höhe schiessen

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Teure Technik, teure Schäden: Warum Versicherungsprämien bei E-Autos in die Höhe schiessen
Teure Technik, teure Schäden: Warum Versicherungsprämien bei E-Autos in die Höhe schiessen
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Die Versicherungskosten für Elektroautos in Deutschland sind stark gestiegen. Inzwischen liegen sie laut einer Erhebung des Vergleichsportals Verivox, über die Apollo News berichtet, durchschnittlich 44 Prozent höher als für vergleichbare Verbrenner-Modelle. In fast der Hälfte aller Vollkasko-Tarife zahlen E-Auto-Besitzer inzwischen mehr als Halter klassischer Benziner oder Diesel.

© KEYSTONE / PETRA OROSZ
Ein Elektro-Auto wird an einer Ladesaeule geladen, fotografiert am 1
© KEYSTONE / PETRA OROSZ

Der Grund: Elektroautos verursachen im Schadenfall oft deutlich höhere Reparaturkosten. Zwar sind sie statistisch seltener in Unfälle verwickelt, doch wenn es kracht, ist das Ausmass der Schäden häufig gravierender. Das liegt vor allem an der verbauten Hochvolttechnik. Wird diese beschädigt, kommt es selbst bei vergleichsweise kleinen Unfällen schnell zum wirtschaftlichen Totalschaden.

Besonders teuer sind die Batterien: Sie machen bis zu 40 Prozent der Fahrzeugkosten aus. Ein Austausch kann je nach Modell bis zu 20.000 Euro kosten. Auch Hochvoltkabel schlagen mit bis zu 7000 Euro zu Buche. Hinzu kommen Fachkräftemangel und hohe Stundensätze in Werkstätten, die mit E-Technik umgehen können.

Die Folge: Gebrauchte E-Autos gelten als schwer vermittelbar. Laut einer aktuellen Dekra-Umfrage können sich 64 Prozent der Befragten «eher nicht» oder «überhaupt nicht» vorstellen, einen gebrauchten Stromer zu kaufen. Nur 19 Prozent sind grundsätzlich bereit dazu.

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