Sechs Schweizer Städte führen ein aktuelles Ranking der teuersten Städte der Welt an. Das zeigt eine Auswertung der Datenbank Numbeo, über die zuerst das Onlineportal Travelbook berichtete. An der Spitze liegt Zürich, gefolgt von Genf und Basel. Dahinter rangieren Lausanne, Lugano und Bern.
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Die Rangliste basiert auf Angaben von mehr als 600.000 Nutzerinnen und Nutzern. Berücksichtigt werden unter anderem Kosten für Lebensmittel, Restaurantbesuche, öffentlichen Verkehr, Energie, Benzin, Wohnen und Internet. Auch die Kaufkraft fliesst ein.
Die hohen Lebenshaltungskosten haben spürbare soziale Folgen. Laut dem Armutsmonitoring der Schweiz gelten mehrere Hunderttausend Menschen als arm, was etwas mehr als 8 Prozent der Bevölkerung entspricht.
Das Parlament hat den Bundesrat beauftragt, eine nationale Strategie gegen Armut vorzulegen. Diese soll 2027 präsentiert werden.