Habecks Testlabor: Der Wirtschaftsminister wollte mit dem Gebäude-Energiegesetz «testen», ob die Gesellschaft für mehr Klimaschutz bereit ist, sagt er. Was plant er mit dem sogenannten grünen Stahl?
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Habecks Testlabor: Der Wirtschaftsminister wollte mit dem Gebäude-Energiegesetz «testen», ob die Gesellschaft für mehr Klimaschutz bereit ist, sagt er. Was plant er mit dem sogenannten grünen Stahl?

Frisch sieht Robert Habeck aus, als er bei einer Veranstaltung zum Volke spricht. Sein Hemd ist weiss und soll wohl die selbige Weste präsentieren, in der sich der Wirtschaftsminister sieht.

Doch was er sagt, ist alles andere als lupenrein: «Die Debatte um das Gebäudeenergiegesetz, also wie heizen wir in Zukunft, war ja auch ehrlicherweise ein Test, wie weit die Gesellschaft bereit ist, Klimaschutz — wenn er konkret wird — zu tragen», so der Grünen-Politiker.

CHRISTOPHE GATEAU / KEYSTONE
Habecks Testlabor: Der Wirtschaftsminister wollte mit dem Gebäude-Energiegesetz «testen», ob die Gesellschaft für mehr Klimaschutz bereit ist, sagt er. Was plant er mit dem sogenannten grünen Stahl?
CHRISTOPHE GATEAU / KEYSTONE

Anscheinend ist es seit Corona üblich, dass führende Politiker ihre Wähler wie Probanden einer grossen Studie betrachten, anstatt als mündige Bürger. Kleiner Fun Fact am Rande: Habeck sagte diese Worte bei einer Diskussion zum Thema «75 Jahre Grundgesetz», das als Werkzeug zur Abwehr eines übergriffigen Staates einmal formuliert wurde.

Nun plant Habeck, sogenannten grünen Stahl zu subventionieren. So sollen laut dem Minister sogenannte grüne Leitmärkte die Nachfrage nach klimafreundlich hergestellten Grundstoffen wie Stahl und Zement stärken und so Investitionen in neue Industrietechnologien und -prozesse unterstützen. Bezahlt, das wird Sie nun überraschen, aus Ihren Steuergeldern.

Robert Habecks Vorschlag ist der nächste Schritt in eine Bioplanwirtschaft, in der nicht das Individuum, sondern die Ideologie den Geist der Politik bestimmt. Und wir Bürger dürfen dann als Testpersonen beobachten, ob dieses Experiment geklappt hat oder leider nicht. Erste Warnsignale, dass Deutschland auf grosse Probleme zusteuert, war die Meldung, dass die BRD die «konjunkturelle Notlage» ausruft.

Diese Regierung scheint alles zu tun, den hart erarbeiteten Wohlstand der Deutschen abzuwickeln.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.