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Ein syrischer Staatsbürger griff innerhalb von vier Tagen mehrfach deutsche Bundesgebäude an. Nach Attacken auf das Bundesinnenministerium und das Kanzleramt warf er am Montag mit Fäkalien und Steinen auf das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe. Dabei wurden Sicherheitsverglasungen und Lamellen beschädigt.
Dreimal wurde der Täter festgenommen. Am Dienstag wurde er vom Amtsgericht Karlsruhe zu einer Geldstrafe von 2400 Euro (80 Tagessätze zu 30 Euro) verurteilt und zum dritten Mal freigelassen. Die Staatsanwaltschaft hatte eine dreimonatige Freiheitsstrafe gefordert. Der Syrer erklärte vor Gericht, er wolle lediglich auf seine Verfassungsbeschwerde zum Gaza-Konflikt aufmerksam machen.
Nach ersten Erkenntnissen hält sich der Syrer seit Februar 2023 unerlaubt in Deutschland auf.