Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

SVP bläst zum Angriff auf «woke Identitätspolitik»: Schwyzer Jungpartei fordert ein Verbot der Gender-Sprache für Behörden

Für die SP sitzen «Kantonsrät:innen» im Parlament. Die Juso Schwyz bezeichnet ihre Mitstreiter als «Genoss*innen». Der Schwyzer Regierungsrat wiederum nennt junge Hochschulabsolventen «Studierende».

Es herrscht zweifellos eine Art Kulturkampf und Sprachverwirrung. Wie es damit umzugehen gilt, darüber lässt sich streiten. Für die Junge SVP das Kantons Schwyz ist die Lösung klar: «Schwyz gendert nicht», lautet ihre Initiative, die sie diese Woche eingereicht hat und die eine «einfache und verständliche Sprache» fordert.

SVP bläst zum Angriff auf «woke Identitätspolitik»: Schwyzer Jungpartei fordert ein Verbot der Gender-Sprache für Behörden

Gewarnt wird vor dem Schreckgespenst einer «woken Identitätspolitik», die in Schwyz Fuss fasse. Die Jungpartei verlangt, dass Behörden künftig stets die maskuline Form verwenden für Personen sowie deren Berufs- und Funktionsbezeichnungen. Ob die Initiative, für die 2000 gültige Unterschriften notwendig sind, auch tatsächlich zustande kommt, ist noch nicht sicher.

Klar aber dürfte sein: Sollte es dereinst in Schwyz zur Abstimmung kommen, sind die Erfolgschancen eher als in urbanen Regionen des Landes noch intakt. In den akademischen Milieus der Städte findet das Gendern bekanntlich mehr Unterstützer als in den konservativ, ländlich geprägten Gebieten.

Mit der «Tschüss Genderstern»-Initiative scheiterte in der Stadt Zürich 2024 ein ähnliches Anliegen mit 57 Prozent Nein-Stimmen. Im Innerschweizer Kanton wiederum legt man auf die feinen semantischen Unterschiede vermutlich weniger wert. Aus der Sicht der Initianten sind das zumindest keine schlechten Voraussetzungen.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.