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Susanne Wille weicht kritischen Fragen aus: SRG-Generaldirektorin hat für Schweizer Medien keine Zeit, lieber geht sie auf geschlossene Veranstaltungen mit Lobbyisten und Unterstützern

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Susanne Wille weicht kritischen Fragen aus: SRG-Generaldirektorin hat für Schweizer Medien keine Zeit, lieber geht sie auf geschlossene Veranstaltungen mit Lobbyisten und Unterstützern
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Zweimal erhielt sie eine Absage, dann platzte Désirée Pomper der Kragen. Die Chefredaktorin von 20 Minuten wollte im Januar und im Februar mit der SRG-Chefin Susanne Wille ein Interview führen. Hintergrund ist die Abstimmung zur SRG-Initiative am 8. März. Nach der zweiten Absage entschloss sie sich zu einer in der Schweiz unüblichen Aktion: Sie stellte den Fragenkatalog online.

Til Buergy/Keystone
Susanne Wille, Generaldirektorin SRG.
Til Buergy/Keystone

Vielleicht ein kleiner Trost für 20 Minuten: Wille hatte auch keine Lust, Roger Schawinski Rede und Antwort zu stehen. Und auch das Programm «Talk täglich» der CH Media erhielt einen Korb von ihr.

Die Medienszene reibt sich die Augen: Ist das noch die vielgelobte Susanne Wille, die im Herbst 2024 die Stelle der SRG-Generaldirektorin angetreten hat mit dem Versprechen, für Offenheit, Transparenz und Bescheidenheit zu sorgen?

Dem Branchenportal Persönlich gegenüber meinte die Medienstelle der SRG, dass es leider nicht möglich sei, allen Medien Auskunft zu geben. Damit müssen Desirée Pomper und Roger Schawinski nun leben.

Vielleicht ist es aber auch so, dass sich die SRG-Chefin ihrer Schwächen bewusst ist. Sie zeigt dann nämlich Blösse, wenn ihr Gegenüber forsch im Auftreten ist und kein Skript vorliegt.

Den letzten Monat vor der Abstimmung verbringt Wille darum lieber mit Gleichgesinnten. Am 10. Februar trat sie in einer geschlossenen Veranstaltung von Sonart auf, einem Verband Schweizer Musiker. Die zeigten sich auf ihrer Homepage hellauf begeistert: «Wir brauchen die SRG».

Und ein paar Tage zuvor trat sie in Willisau bei der Delegiertenversammlung der FDP auf. Thema war die SRG-Initiative. Ein Heimspiel für Wille. Im Gegensatz zu ihrer Jungpartei lehnt die Partei die Initiative ab.

«Wenn ich auf die letzten Tage und Wochen zurückblicke», schreibt Wille auf Instagram, «sehe ich, dass ich […] sehr vielen unterschiedlichen Menschen begegnen darf.»

Nur nicht kritischen.

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