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Surfen in München: Was einst erlaubt war, wird nun mit bis zu 50.000 Euro Strafe geahndet

Nach einem tödlichen Unfall hat die Stadt München das Surfen auf der berühmten Eisbachwelle im Englischen Garten mit sofortiger Wirkung verboten. Verstösse werden künftig mit einem Bussgeld von bis zu 50.000 Euro geahndet. Das berichtet die Bild-Zeitung.

Hintergrund ist der Tod einer 33-jährigen Surferin, die sich mit der Leine ihres Surfbretts unter Wasser verfing und trotz schneller Rettungsversuche verstarb. Die Staatsanwaltschaft München prüft nun Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung, wie Staatsanwältin Juliane Grotz der Bild erklärte.

PETER KNEFFEL / KEYSTONE
Surfen in München: Was einst erlaubt war, wird nun mit bis zu 50.000 Euro Strafe geahndet
PETER KNEFFEL / KEYSTONE

Die Polizei plant zudem, den Wasserstand am Eisbach Ende April abzusenken. Ein TÜV-Gutachter soll prüfen, ob strukturelle Veränderungen notwendig sind. Wegen der starken Strömung mit 25 Kubikmetern Wasser pro Sekunde gelten derzeit auch für geübte Surfer lebensgefährliche Bedingungen.

Ob die Sperre der Eisbachwelle dauerhaft bleibt, ist offen. Klar ist: München zieht nach dem tragischen Vorfall eine deutliche Konsequenz und stellt den Schutz der Bevölkerung über die Touristenattraktion. Davor war das innerstädtische Surfen jahrelang eine beliebte Freizeitaktivität.

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