Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Südafrika hat in den letzten drei Monaten über 9000 afrikanische Migranten abgeschoben

Südafrika hat zwischen April und Juni 2025 mehr als 9000 afrikanische Migranten ohne gültige Papiere abgeschoben. Das gab Michael Masiapato, Leiter der südafrikanischen Grenzschutzbehörde, bei einer Lagebesprechung bekannt. Die Massnahme ist Teil verschärfter Grenzkontrollen, mit denen die Regierung auf den anhaltenden Migrationsdruck reagiert.

JEROME DELAY / KEYSTONE
People attend a march against xenophobic attacks in downtown Johannesburg, South Africa, Thursday, April 23, 2015
JEROME DELAY / KEYSTONE

Wie das Portal Africa live berichtet, stammen die meisten Abgeschobenen aus Nachbarländern wie Simbabwe, Moçambique und Lesotho. Hauptgründe für die Migration seien wirtschaftliche Perspektivlosigkeit und erhebliche Unterschiede im Lebensstandard. Seit Mitte 2022 haben die Behörden nach eigenen Angaben rund 500.000 illegale Grenzübertritte verhindert.

Die Migrationspolitik stösst zunehmend auf Kritik. Aktivisten und Teile der Bevölkerung werfen den Behörden vor, Migranten für Probleme auf dem Arbeitsmarkt und bei staatlichen Dienstleistungen verantwortlich zu machen. Laut Uno leben rund drei Millionen Menschen ohne regulären Aufenthaltsstatus in Südafrika.

Gleichzeitig weisen Studien darauf hin, dass Migranten bedeutende Beiträge in Sektoren wie Landwirtschaft, Bauwesen und Haushaltsarbeit leisten. Trotz fehlender Belege für einen Zusammenhang zwischen Migration und Arbeitslosigkeit bleibt die öffentliche Wahrnehmung gespalten.

Internationale und regionale Lösungsansätze fehlen bislang. Versuche der Afrikanischen Union oder regionaler Staatenbündnisse, die Migration koordiniert zu steuern, haben laut Bericht keine nachhaltigen Ergebnisse gebracht.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.