Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Sterben die klassischen Bürgerlichen? Die britischen Konservativen müssen mit Nigel Farages Reform-Partei zusammenarbeiten. Sonst drohen Verhältnisse wie in Deutschland und Frankreich

Jetzt muss die Stunde der Zusammenarbeit zwischen den Konservativen und Reform UK kommen. Allenfalls droht beiden Parteien ein Desaster.

Die britischen Konservativen sind eine grosse Volkspartei. Ähnlich wie die deutsche CDU biederten sie sich in den letzten Jahrzehnten allerdings links der Mitte an. Damit machten sie Nigel Farages Reform UK Platz am rechten Rand des politischen Spektrums.

WILL OLIVER / POOL / KEYSTONE
epa11911503 Reform UK leader Nigel Farage speaks at the Conservative Political Action Conference (CPAC) 2025 at National Harbor, Maryland, USA, 20 February 2025
WILL OLIVER / POOL / KEYSTONE

Das rächt sich nun im Mehrheitswahlrecht.

Denn Labour profitiert davon, dass sich die bürgerlichen Stimmen auf zwei Parteien aufteilen. Das muss nicht immer schiefgehen wie bei der jüngsten Unterhaus-Nachwahl, hat sich aber in den Wahlen letztes Jahr auf breiter Front gezeigt.

Um dieses Szenario in Zukunft zu verhindern, müssen die Tories und Reform UK zusammenrücken: inhaltlich bei Themen wie der Migration oder einer restriktiven Fiskal- und Sozialpolitik. Erst dann werden Absprachen in den Wahlkreisen möglich sein, damit sich die Konservativen und Reform UK nicht weiter kannibalisieren und Labour nicht weiter profitiert.

Dazu braucht es inhaltliche Zugeständnisse beider Seiten. Aber auch die grossen Egos des exzentrischen Nigel Farage und der streitbaren Tory-Führerin Kemi Badenoch müssen sich bescheiden. Bleibt diese Annäherung aus, drohen Verhältnisse wie in Deutschland und Frankreich, wo weite Teile der Wählerschaft vom politischen Entscheidungsprozess ausgeschlossen bleiben – mit einer entsprechend frustrierten Wählerschaft.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 31.03.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.