Wenn Frank-Walter Steinmeier eine Rede hält, überkommt einen fast zwangsläufig eine tiefe Müdigkeit. Auch als Bundespräsident bleibt er der ewige Büroleiter, dem Aktenberg näher als gedanklichen Höhenflügen. Umso bemerkenswerter war sein Auftritt auf dem Leserkongress der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in Frankfurt am vergangenen Freitag. Dort drückte er deutlich sein Missbehagen aus über die Art und Weise, wie in Deutschland Strack-Zimmermann, Kiesewetter, Hofreiter und Co. über Waffenlieferungen an die Ukraine diskutieren.
Steinmeier entlarvt ...