Urs Flüeler/Keystone
Die SRG warnt im Abstimmungskampf um die Volksinitiative «200 Franken sind genug!», bei einem Ja müsste sie die Berichterstattung in den Regionen stark reduzieren, der Service public und gar der nationale Zusammenhalt der Schweiz wären gefährdet.
Dieses Argument entlarvt nun Verleger Peter Wanner von CH Media. Eine regionale Berichterstattung gebe es «nennenswert schon heute nicht mehr». Sie SRG betreibe eine «stark reduzierte regionale Berichterstattung». Das im Abstimmungskampf vorgebrachte Argument halte «keiner Prüfung stand».
Allerdings haben sich die Verleger der privaten Medienhäuser selbst die Hände gebunden. In einem faulen Deal haben sie mit der SRG im Abstimmungskampf einen Burgfrieden geschlossen. Die Kritik an der SRG ist also, so berechtigt sie ist, zahnlos bis unwirksam.