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Stadt Bern verzeichnet Rekord-Absenzen: Wohlfühl-Angebote wie Home-Office und Teilzeit-Arbeit machen Berner Beamte offenbar nicht gesünder, sondern kränker

Von der links regierten Stadt Bern ist man einiges gewohnt: Sie ist schweizweit bekannt dafür, dass sie Millionen an Steuergeldern in Projekte verlocht, die am Ende floppen. Wie die Berner Zeitung schreibt, «glänzt» Bern aber inzwischen auch mit krankheitsbedingten Rekord-Absenzen seiner Beamten.

MARTIN RUETSCHI / KEYSTONE
[Themenbild Grippe, gestellte Aufnahme] Ein Mann, der erkrankt ist, liegt mit einer Tasse Tee auf dem Sofa und haelt sich den schmerzenden Kopf, aufgenommen am 27
MARTIN RUETSCHI / KEYSTONE

«Im Vergleich zu anderen Verwaltungen sind die Angestellten der Stadt Bern oft krank: Rund 11,8 Tage fehlten sie letztes Jahr laut Statistik pro Vollzeitstelle. In Thun waren die Stadtangestellten im vergangenen Jahr 7,9 Tage krank, in Zürich 8 Tage. Die Berner Stadtangestellten fehlen auch deutlich öfter oder länger als ihre Kolleginnen bei Bund und Kanton, wie ein aktueller Vergleich zeigt», schreibt das Blatt.

Flexible Arbeitszeiten, familienfreundliche Arbeitszeitmodelle, Home-Office, krisensichere Jobs und jede Menge anderer Annehmlichkeiten, die es in der Privatwirtschaft nicht gibt, machen die Stadtberner Funktionäre offenbar nicht glücklicher und gesünder, sondern eher kränker.

Und welche Gegenmassnahmen ergreift nun die Stadt?

Sie stellt zusätzliches Personal ein, um das Problem mit den Absenzen in den Griff zu bekommen – die dann womöglich selber auch krankheitsbedingt häufig fehlen.

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