Der Staatsfunk beglückt seine Zwangsgebührenzahler mit einem «Schweiz aktuell»-Beitrag der besonders linken Art. Darin wird gezeigt, wie ein Feministen-Kollektiv feministische Botschaften bei der Einfahrt des Zürcher Hauptbahnhofs an einem Baugerüst montiert. Zum Beispiel: «Wenn hier stehen würde, dass wir alle gleichberechtigt sind, würdest du es glauben?»
Eine Anspielung auf die links-feministische Verschwörungstheorie, wonach Frauen in der Schweiz auch noch fünfzig Jahre nach Einführung des Frauenstimmrechts allein aufgrund ihres Geschlechts diskriminiert würden, etwa auf dem Arbeitsmarkt. Sogar der gender-woke Bund hat in diesem Frühjahr festgehalten, dass die sogenannt unerklärte Lohndifferenz zwischen Männer und Frauen weit unter 5 Prozent liege.
Die Unterschiede sind verschwindend klein, das linke Narrativ der Diskriminierung muss jedoch gross bleiben. Und die Propaganda scheint zu wirken. So hat am Dienstag sogar der Ständerat dafür gestimmt, das Budget des Eidgenössischen Büros für die Gleichstellung von Frau und Mann um eine Million auf 8,2 Millionen Franken aufzustocken. Die eine Hälfte der 24 Mehrheitsstimmen stammte dabei von Männern, die andere von Frauen. So viel zur angeblichen Diskriminierung.