Spaniens Ministerpräsident Sánchez an Trump: «Man kann nicht russisches Roulette mit dem Schicksal von Millionen spielen»
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Spaniens Ministerpräsident Sánchez an Trump: «Man kann nicht russisches Roulette mit dem Schicksal von Millionen spielen»

Anhören ( 1 min ) 1.0× +
Spaniens Ministerpräsident Sánchez an Trump: «Man kann nicht russisches Roulette mit dem Schicksal von Millionen spielen»
Spaniens Ministerpräsident Sánchez an Trump: «Man kann nicht russisches Roulette mit dem Schicksal von Millionen spielen»
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez hat die Angriffe der USA und Israels auf den Iran erneut kritisiert und vor einer Eskalation des Konflikts gewarnt. In einer Fernsehansprache erklärte Sánchez laut internationalen Medienberichten, der Krieg könne «russisches Roulette» mit dem Leben von Millionen Menschen bedeuten.

Chema Moya/EPA/Keystone
Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez.
Chema Moya/EPA/Keystone

Sánchez reagierte damit auf Drohungen von US-Präsident Donald Trump, Handelsbeziehungen mit Spanien einzuschränken. Trump hatte diese Möglichkeit angesprochen, nachdem Madrid den Militärschlägen gegen Iran öffentlich widersprochen hatte.

«So beginnen die grossen Katastrophen der Menschheit … Man kann nicht russisches Roulette mit dem Schicksal von Millionen spielen», sagte Sánchez in seiner Ansprache. Der spanische Regierungschef hatte die Bombardierungen zuvor als rücksichtslos und illegal bezeichnet.

Die Spannungen zwischen den beiden Nato-Partnern verschärften sich weiter, nachdem Spanien amerikanischen Militärflugzeugen untersagte, Luft- und Marinestützpunkte im Süden des Landes für Angriffe gegen den Iran zu nutzen. Sánchez betonte, internationale Konflikte könnten nicht mit militärischer Gewalt gelöst werden.

«Die Position der spanischen Regierung lässt sich in drei Worten zusammenfassen: Nein zum Krieg», erklärte er. Weiter sagte Sánchez: «Wir werden uns nicht an etwas beteiligen, das schlecht für die Welt ist und unseren Werten und Interessen widerspricht, nur um Vergeltungsmassnahmen von jemandem zu vermeiden.»

Zur Begründung verwies der spanische Regierungschef auf die Folgen früherer Militärinterventionen im Nahen Osten. Der Irakkrieg habe unter anderem zu mehr dschihadistischem Terrorismus und steigenden Energiepreisen geführt. Auch im Fall des Iran seien die Folgen des aktuellen Konflikts ungewiss.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 31.03.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.