Die SP plant die Lancierung einer Initiative, um Frauen besser vor Gewalt zu schützen.
Die Linken sprechen dabei von geschlechtsspezifischer Gewalt, also von Femiziden. Nachdem vor einigen Tagen im neuenburgischen Corcelles ein Mann seine Frau und die zwei Töchter tötete, hat das Thema an politischer Brisanz gewonnen. Die Macher der Arena von Fernsehen SRF sahen sich deshalb wohl auch genötigt, eine Debatte zu veranstalten.
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Geladen waren Barbara Steinemann, Nationalrätin SVP ZH, Tamara Funiciello, Nationalrätin SP BE, Silvia Vetsch, Geschäftsleiterin Frauenhaus St. Gallen, Frank Urbaniok, Professor für Forensische Psychiatrie und Buchautor, sowie Manuel Niederhäuser, Leiter der Abteilung Bedrohungs- und Risikomanagement bei der Kantonspolizei St. Gallen. So viel zu den Teilnehmern.
Dabei ist nur schon der von Feministinnen lancierte Begriff «Femizid» umstritten. Damit versuchen diese Kreise, den Eindruck zu erwecken, die Tötung einer Frau sei verabscheuungswürdiger, als wenn ein Mann das Opfer ist.
Abgesehen davon werden alle Fälle über einen Leisten geschlagen. Da wird einfach behauptet, Frauen würden wegen ihres Geschlechts getötet. Also bitte. Es gibt schliesslich auch Frauen, die ihren Partner umbringen.
Allerdings ist nicht von der Hand zu weisen, dass in diesem Jahr bisher eine hohe Zahl von Frauen durch Männer umgebracht wurde – seit Januar waren es insgesamt 23. Bei 7 dieser Verbrechen hatte der Täter einen Schweizer Pass, in 11 Fällen waren es Ausländer. Bei drei wurden keine Angaben zur Täterschaft gemacht, was in der Regel auch bedeutet, dass es sich wohl nicht um Schweizer handelte, sonst würde man dies in den Medien prominent hervorstreichen.
Mit anderen Worten: Ausländer sind in dieser Tätergruppe massiv überrepräsentiert. Dies wurde auch schon vor Jahren anhand von Studien aufgezeigt. Aber die linken Feministinnen, die von einer friedlichen Multikulti-Gesellschaft träumen, verdrängen diese Tatsache lieber.
Auch für die Chefin des Frauenhauses St. Gallen haben Femizide nichts mit der Herkunft eines Täters zu tun, sondern sie sind ihrer Meinung nach ein Problem patriarchaler Strukturen, wie sie in der Arena erklärte.
Drehen wir doch einmal die ganze Geschichte um: Was wäre, wenn diese ausländischen Täter nicht in der Schweiz leben würden? Dann hätten wir sieben Todesfälle und nicht fast zwei Dutzend. Wer behauptet, dass die «Femizide» nichts mit Migration zu tun haben, der leugnet die Realität.
Komplett neben den Schuhen stand SP-Nationalrätin Tamara Funiciello, als sie am Ende der Sendung die Erklärung abgab, der Rechtsrutsch in Europa sorge dafür, dass die Frau abgewertet werde. Junge bürgerliche Männer sind also schuld daran, dass die häusliche Gewalt in der Schweiz zunimmt? Sorry, aber das ist eine dummdreiste Erklärung. Wer so argumentiert, disqualifiziert sich selbst.