Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Sozialist Hitler, Historiker Michael Wolffsohn über den neuen Antisemitismus in Europa, Herbst der Grünen, Arnold Schönberg vs. Thomas Mann

Sozialist Hitler, Historiker Michael Wolffsohn über den neuen Antisemitismus in Europa, Herbst der Grünen, Arnold Schönberg vs. Thomas Mann

Manche Zeitgenossen, die sich im progressiven Lager verorten, reiben sich die Augen. Sie sind entsetzt über den nach den Hamas-Gräueln offen zutage tretenden Antisemitismus der Linken. Dabei begründete Hitler seinen Hass auf die Juden mit deren Kapitalismus und angeblichem «Tanz ums Goldene Kalb». Das 25-Punkte-Programm der NSDAP stimmte in allen wirtschaftlichen Forderungen mit jenen der Sozialisten überein. Hitler selber verbreitete unentwegt den Mythos, er habe als «einfacher Arbeiter» angefangen und sei Sozialist. 1933 wechselten kommunistische Kampfformationen einfach das Hemd und traten geschlossen zur Sturmabteilung (SA) über. Seite 12

Hollywoodreifes Duell zweier Kulturtitanen: Romancier Mann (l.), Komponist Schönberg.

Der deutsch-israelische Historiker Michael Wolffsohn fühlt sich nicht mehr wohl in Europa. Die antijüdischen Reaktionen auf den Gaza-Krieg betrachtet er als eine Warnung. Der aggressive muslimische Antisemitismus greife mit der Migration aus Nordafrika und aus dem arabischen Raum auf den Westen über, sagt Wolffsohn, der in Deutschland lebt, im Interview mit der Weltwoche. Und dem Frieden im Nahen Osten zuliebe gibt er den Palästinensern einen Rat: Sie sollten auf die Option Gewalt verzichten. Dann könnten sie von Israel erhebliche Konzessionen erwarten. Seite 24

Das Ende der schwarz-grünen Regierung in Hessen ist ein Fanal weit über Deutschland hinaus. Die neulinke Öko-Woke-Bewegung hat in Europa die Grenzen des Wachstums erreicht. Als eine der letzten konservativen Parteien des Kontinents kommt nun auch die CDU in der Realität an – unter dem Druck einer gescheiterten Migrations- und Energiepolitik und dem immer deutlicher werdenden Unmut über die verordnete Gendersprache. Präsident Emmanuel Macrons Initiative gegen das Gendern in Frankreich ist nur ein weiterer symbolischer Ausdruck dieses Kippmoments. Unser Autor, der Philosoph Alexander Grau, zeigt in seinem Essay über den «Herbst der Grünen», wie eine politische Kraft verwelkt. Seite 18

Die Fehde zwischen dem Komponisten Arnold Schönberg und dem Schriftsteller Thomas Mann im kalifornischen Exil ist legendär. Schönberg warf dem Romancier vor, ihn seines geistigen Eigentums bestohlen zu haben, weil Mann im Nazizeit-Roman «Doktor Faustus» den Helden Adrian Leverkühn, einen «deutschen Tonsetzer», als Erfinder der Zwölftontechnik porträtiert hatte, ohne Schönberg als deren eigentlichen Urheber zu erwähnen. Unser Autor Philipp Gut, preisgekrönter Thomas-Mann-Experte, hat sich mit Schönbergs Enkel E. Randol Schoenberg in Zürich getroffen, um dieses hollywoodreife Duell zweier deutscher Kulturtitanen noch einmal unter die Lupe zu nehmen. Seite  35

Ihre Weltwoche

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.