Der von US-Präsident Donald Trump vorgeschlagene Rahmen zur Beendigung des Ukraine-Kriegs stösst bei westlichen und asiatischen Diplomaten auf Skepsis. Das berichtet CNN.
Demnach beinhaltet das Konzept die Anerkennung der Krim als russisches Staatsgebiet sowie eine Akzeptanz der aktuellen russischen Kontrolle über weite Teile von vier ehemaligen ukrainischen Regionen. US-Vizepräsident J. D. Vance erklärte, man erwäge, «die territorialen Linien in etwa auf dem derzeitigen Stand einzufrieren».
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Diplomaten warnten laut CNN, ein solcher Deal könnte «ein gefährliches Signal» an andere Staatsführer wie Chinas Xi Jinping senden. Ein osteuropäischer Diplomat sagte: Wenn ein europäisches Land gezwungen werde, Teile seines eigenen Territoriums aufzugeben, könne sich nirgendwo in Europa oder anderswo ein Land sicher fühlen.
Während Moskau die Bemühungen Trumps begrüsst, betonte Aussenminister Sergei Lawrow, dass jede Friedensvereinbarung die realen territorialen Gegebenheiten widerspiegeln und die Ursachen des Konflikts berücksichtigen müsse.