Den sozialdemokratischen Europaabgeordneten Matthias Ecke kennt mittlerweile ein grosses Publikum in Deutschland: Als er im gutbürgerlichen Dresdner Stadtteil Striesen Plakate aufhängte, überfielen ihn Ende vergangener Woche vier Jugendliche, von denen wohl mindestes zwei aus der rechtsradikalen Szene stammen. Einer der Angreifer brach Ecke das Jochbein. Noch am gleichen Tag ging eine Empörungswelle durch den politischen Betrieb, die Hauptnachrichtensendungen berichteten. Am Wochenende versammelten sich vor dem Brandenburger Tor in Berlin hauptsächlich Berufspolitiker von Grünen, SPD, Linken und CDU, um ihre Solidarität zu bekunden. Dabei soll es nicht bleiben. Umgehend rief Bundesinn ...