Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Slowakei ruft «Erdöl-Notstand» aus und gibt staatliche Ölreserven frei

Anhören ( 1 min ) 1.0× +
Slowakei ruft «Erdöl-Notstand» aus und gibt staatliche Ölreserven frei
Slowakei ruft «Erdöl-Notstand» aus und gibt staatliche Ölreserven frei
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Die slowakische Regierung hat einen «Erdölnotstand» ausgerufen und will staatliche Ölreserven für die Raffinerie Slovnaft freigeben. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASR. Die Massnahme tritt am Donnerstag in Kraft und soll sicherstellen, dass die Tankstellen im Land weiter versorgt werden.

Seit Ende Januar fliesst kein Erdöl mehr über die Druschba-Pipeline durch die Ukraine aus Russland. Die Slowakei und Ungarn waren bisher stark von dieser Lieferroute abhängig. Slovnaft, mehrheitlich im Besitz des ungarischen Energiekonzerns MOL, hat in der Slowakei eine faktische Monopolstellung bei der Versorgung mit Benzin und Diesel.

NICOLAS TUCAT / POOL / KEYSTONE
epa12731933 Slovakia's Prime Minister Robert Fico gestures during a working session as part of the Informal EU Leaders' Retreat at the Alden Biesen Castle, central Belgium, 12 February 2026
NICOLAS TUCAT / POOL / KEYSTONE

Die Raffinerie kann inzwischen Erdöl über die Adria-Pipeline aus Kroatien beziehen. Laut Slovnaft wird es jedoch 20 bis 30 Tage dauern, bis diese Kapazitäten vollständig genutzt werden können. Der Staat will diese Übergangszeit mit der Freigabe von Notfallreserven überbrücken. Gleichzeitig kündigte Slovnaft an, seine Erdöl-Hilfslieferungen an die Ukraine vorerst einzustellen, da das gesamte verfügbare Öl für die eigene Versorgung benötigt werde.

Nach Angaben der Ukraine wurde die Druschba-Pipeline durch russische Angriffe beschädigt. Der ukrainische Aussenminister Andrij Sybiha veröffentlichte auf X ein Foto von Löscharbeiten und warf Ungarn vor, den Vorfall zwei Wochen vertuscht zu haben, um Russland zu schützen. Ungarn wies dies zurück und beschuldigte die Ukraine, die Stromversorgung für den Pipeline-Abschnitt unterbrochen zu haben. Auch der slowakische Premierminister Robert Fico wirft der ukrainischen Regierung vor, die Wiederaufnahme der Lieferungen absichtlich zu blockieren.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.