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Sie begrüsst Trumps Friedensinitiative und beklagt sich über Deutschlands Denkverbote: Wer ist die ARD-Journalistin, die mit vernünftigen Kommentaren auf sich aufmerksam macht?

Wie hat es Iris Sayram nur ins öffentlich-rechtliche Fernsehen geschafft? Die ARD-Journalistin kritisiert die Kriegslust in Europa und beklagt sich über Denkverbote. Und das mitten im Medien-Mainstream.

ARD, ZDF, WDR oder auch SRF: Geht es um den Krieg in der Ukraine, passt kein Blatt Papier zwischen die deutschsprachigen öffentlich-rechtlichen TV-Anstalten, was die verbreitete Meinung angeht.

Sie begrüsst Trumps Friedensinitiative und beklagt sich über Deutschlands Denkverbote: Wer ist die ARD-Journalistin, die mit vernünftigen Kommentaren auf sich aufmerksam macht?

Die Ukraine muss unterstützt werden, sie braucht so viele Waffen wie nötig, es gilt, Putin zu schlagen, und Aufrüstung ist der einzige Weg: Die gebührenfinanzierten Sender kennen seit Jahren nur diese Botschaft.

Nun taucht eine Journalistin auf, die ganz andere Töne anschlägt. Sie heisst Iris Sayram und arbeitet als Korrespondentin im Hauptstadtstudio der ARD.

In der Talk-Sendung «Maischberger» sprach Sayram Klartext. Sie kritisierte, dass Europa nur ein Thema kenne: möglichst viele Waffenlieferungen an die Ukraine. Aber niemand stelle sich die Frage, was eigentlich das langfristige Ziel dabei sei.

Die Methoden von US-Präsident Donald Trump wolle sie «nicht schönreden», begrüsse es aber, wenn es durch seine Intervention zu einer Waffenruhe komme.

Zudem kritisierte sie, dass jeder, der sich für Frieden einsetze, gleich als «russlandnahe» diskreditiert werde, der Papst inklusive. Das sei «sehr schade».

Schon früher fiel die Juristin und Journalistin auf, als sie in den «Tagesthemen» Friedrich Merz und sein Vorhaben kritisierte, ein Sondervermögen von Hunderten von Milliarden Euro durch einen bereits abgewählten alten Bundestag zu schleusen. Das sei nicht ihr Demokratieverständnis und diene nur der Verbreitung von Panik.

Ist bei der ARD noch niemandem aufgefallen, dass sich hier eine Mitarbeiterin nicht an den vorgeschriebenen Kurs hält? Oder dient Iris Sayram einfach als Feigenblatt, um bei Kritik sagen zu können, man lasse ja auch andere Meinungen zu?

Vielleicht kommt ihr auch eine ganz andere Rolle zu: die des Hofnarren. Das waren damals am Hof des Königs die einzigen, die ungestraft die Wahrheit sagen und Kritik äussern durften.

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