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Serbiens Präsident Aleksandar Vucic im grossen Gespräch, Bidens Falkner Jake Sullivan an der Ukraine-Konferenz auf dem Bürgenstock, Treffen mit Hooligan-Legende Cass Pennant in Londons East End

Serbiens Präsident Aleksandar Vucic im grossen Gespräch, Bidens Falkner Jake Sullivan an der Ukraine-Konferenz auf dem Bürgenstock, Treffen mit Hooligan-Legende Cass Pennant in Londons East End

Eben noch weihte er in einem brandneuen Belgrader Hangar einen chinesischen Hochgeschwindigkeitszug ein. Kurz darauf empfing Serbiens Präsident Aleksandar Vucic in der alten Königsresidenz Weltwoche-Chef Roger Köppel und Redaktionsmitarbeiter Mihajlo Mrakic, der in Zürich gerade sein ETH-Studium abschliesst. Rund eine Stunde dauerte das Interview, in dem Vucic, nachdenklich, philosophisch, einen sehr düsteren Blick auf die Lage in der Ukraine wirft. Der 54-jährige Staatschef, seit zehn Jahren tonangebend in der Politik seines Landes, bereitet Serbien auf einen grossen Krieg vor. Er sei «ziemlich sicher», dass «wir bald eine Katastrophe erleben werden». Die «Kriegstreiberei» des Westens hält der studierte Jurist für verantwortungslos. Einziger Lichtblick an diesem Vormittag blieb die grosse Packung Zürcher Sprüngli-Pralinés, die Vucic von seinen Besuchern dankend entgegennahm. Seite 12

Mihajlo Mrakic
Lichtblick: Köppel (l.), Vucic mit Sprüngli-Pralinés.
Mihajlo Mrakic

 

Neben Russlands Präsident Wladimir Putin ist dessen US-Kollege Joe Biden der grosse Abwesende an der Ukraine-Konferenz auf dem Bürgenstock im Kanton Nidwalden. Während Amerikas Präsident in Hollywood Spendengelder einsammelt, überlässt er die Regie am Gipfel seinem Nationalen Sicherheitsberater Jake Sullivan. Seit fünfzehn Jahren wirkt der agile Mann aus Minnesota als Globalstratege der Demokraten. Hillary Clinton, Barack Obama, Joe Biden vertrauten seinem Rat. Und wann immer Sullivan die Strippen zieht, brechen Konflikte und Kriege aus. Von Libyen über Kiew bis Nahost hat er eine Blutspur durch die Weltgeschichte gezogen. Dass ausgerechnet er auf dem Bürgenstock Frieden ausloten soll, entbehrt nicht der Ironie. Seite 26

 

Mit dem Spiel Deutschland gegen Schottland startet die Fussball-Europameisterschaft 2024. «Invasion in München! Schotten saufen Bar leer», schreibt die Bild-Zeitung. Zehntausende Fans sind angereist, friedliche Männer in Röcken – die legendäre Tartan Army, ausgezeichnet mit dem Fair Play Prize des belgischen Olympischen Komitees. Ihre englischen Kollegen geniessen einen weit weniger guten Ruf. England, Mutterland des Fussballs, ist auch Mutterland des Hooliganismus. Unser Reporter Daniel Ryser hat sich in Londons East End auf die Spuren der Fussballgewalt gemacht und traf Cass Pennant, einen der Anführer der prägendsten Gang der Hooligan-Geschichte. Als schwarzer Sozialist prügelte sich Pennant in den siebziger und achtziger Jahren durch die rassistisch verseuchten Stadien Englands. Premierministerin Margaret Thatcher wollte ihn zehn Jahre im Gefängnis sehen. Er lieferte den Stoff für einen Hollywoodfilm, beriet Oscar-Preisträger Gary Oldman. Heute ist Cass Pennant eine Art Soziologe der Fussballgewalt. Seite 33

 

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