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Selenskyj will «genaues» Datum für EU-Beitritt: Was würde das für Brüssel bedeuten?

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Selenskyj will «genaues» Datum für EU-Beitritt: Was würde das für Brüssel bedeuten?
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Inzwischen sollte man sich an Wolodymyr Selenskyjs Tonfall gewöhnt haben, der die Grenzen menschlicher Umgangsformen austestet. Aber noch immer zuckt man zusammen, wenn er wieder eine Forderung auf den Tisch knallt.

Jetzt will er ein festes Datum für den EU-Beitritt. Es soll Teil eines Friedensabkommens mit Russland sein. Die EU – ein Friedensprojekt – soll militärische Garantiemacht werden.

Sergey Dolzhenko/EPA/Keystone
Ukrainischer Präsident Wolodymyr Selensky
Sergey Dolzhenko/EPA/Keystone

Das ist abstrus, widerspricht dem Gedanken und den Verträgen der Europäischen Union – und wird wohl dennoch so umgesetzt werden. Denn wenn es um die Ukraine geht, lässt sich Brüssel nicht lumpen. Allen voran Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.

Was sie in ihrer Verblendung nicht sieht: Sie wird zur Totengräberin der EU. Allein bei einem geregelten Beitritt wäre die Ukraine ein Brocken, an dem die Union erstickt. Ihre Landwirtschaft würde Europas Bauern wegfegen. Das zerstörte Land würde als Netto-Empfänger Europas Kassen leerfegen.

Einen Turbo-Beitritt des korrupten Kleptokratenregimes ohne Vorkehrungen würde die EU nicht überleben.

Viktor Orbán hat das ausgesprochen: Kiew ist der Feind der Ukraine. Aber auch der EU. Aber auf ihn hört ja niemand.

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