Schwingerkönige gegen SRG-Halbierungsinitiative: Stucki, Abderhalden und Sempach weibeln für «starke SRG» – SVP-Eidgenosse kontert
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Schwingerkönige gegen SRG-Halbierungsinitiative: Stucki, Abderhalden und Sempach weibeln für «starke SRG» – SVP-Eidgenosse kontert

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Schwingerkönige gegen SRG-Halbierungsinitiative: Stucki, Abderhalden und Sempach weibeln für «starke SRG» – SVP-Eidgenosse kontert
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Im laufenden Abstimmungskampf zur SRG-Initiative greifen nun prominente Vertreter des Schwingsports ins Geschehen ein – und stellen sich klar gegen die Vorlage. Die ehemaligen Schwingerkönige Christian Stucki, Jörg Abderhalden und Matthias Sempach warnen vor einem Ja zur sogenannten Halbierungsinitiative, wie das Portal 20 Minuten berichtet. Für den Sport, insbesondere das Schwingen, wäre das laut ihrer Einschätzung fatal.

Urs Flüeler/Keystone
Ehemaliger Schwingerkönig Christian Stucki während eines Medientermins am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest 2025
Urs Flüeler/Keystone

«Ein Ja wäre für den Sport verhängnisvoll», sagt Christian Stucki, der 2019 zum Schwingerkönig gekrönt wurde. Das SRG-Angebot decke nicht nur das Schwingen, sondern auch zahlreiche Randsportarten ab. Zudem sei die Präsenz im Fernsehen entscheidend für Sponsoren und Nachwuchs. Auch er selbst konsumiere regelmässig SRF-Inhalte wie «Tagesschau» oder «Arena». Die politische Dimension sei ihm zwar fremd, aber: «Am 8. März geht es um sehr viel für unseren Sport.»

In eine ähnliche Richtung argumentiert Jörg Abderhalden, mehrfacher Schwingerkönig und heute Präsident des Ostschweizer Skiverbands: «Der Sport braucht eine starke SRG.» Schwingfeste und Skianlässe seien ein Stück Schweizer Kulturgut, das ohne TV-Präsenz an Sichtbarkeit verliere. «Nicht zuletzt dank SRF sind Schwinger für Sponsoren attraktiv geworden.»

Matthias Sempach, König von 2013, sagt: «Jeder, der Freude am Sport hat, muss diese Initiative ablehnen.» Auch er zeigt Unverständnis für die Haltung der SVP: «In diesem Fall verstehe ich die Partei wirklich nicht.»

Die Reaktion aus der Schweizerischen Volkspartei liess nicht lange auf sich warten. Nationalrat Manuel Strupler – selbst ein «Eidgenosse» im Schwingen – kontert: «Ihre Meinung sei ihnen gegönnt, aber das Argument, dass keine Schwingfeste mehr übertragen würden, ist eine reine Behauptung.» Strupler verweist darauf, dass auch private Sender das Schwingen übertragen könnten – und dies bereits vor SRF getan hätten.

Zudem sei die Produktion vergleichsweise günstig und die Quoten gut. «Es ist schlicht nicht plausibel, dass gerade beim Schwingen gespart würde.»

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