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Schweizer Sportwelt trauert: Der ehemalige Spitzen-Leichtathlet Jean-Pierre Egger ist tot

Der neunmalige Schweizer Meister im Kugelstossen und dreifache Meister im Diskuswurf starb nach längerer Krankheit einen Tag vor seinem 82. Geburtstag. Egger litt an Ateminsuffizienz, bedingt durch Herzinsuffizienz. «Vor drei Jahren wurde ihm ein Herzschrittmacher eingesetzt», erinnert sich Eggers enger Freund Edy Hubacher, Bob-Olympiasieger 1972. «Ich habe ihn noch motiviert, mit dem Sterben bis zu seinem Geburtstag zu warten. Aber er sagte mir, er möchte vorher gehen.»

© KEYSTONE / ENNIO LEANZA
Leichtathletik Trainer Jean-Pierre Egger erhaelt den Preis als "Bester Trainer aus 70 Jahren" an der Verleihung der Sports Awards 2020, aufgenommen am Sonntag, 13
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Egger erhielt auf eigenen Wunsch palliative Hilfe. Wenige Tage vor seinem Tod bekam Egger noch Besuch von Nadja und Werner Günthör: «Leider hat er uns nicht mehr wahrgenommen. Jean-Pierre wird immer in unseren Herzen bleiben.» Egger, Olympiateilnehmer 1976 und 1980, belegt in der ewigen Schweizer Bestenliste hinter Günthör immer noch den zweiten Rang.

Sein Leistungsausweis ist beeindruckend: Dreimal coachte er Werner Günthör zum Weltmeister im Kugelstossen und wirkte massgebend an der Karriere der erfolgreichen neuseeländischen Kugelstosserin Valerie Adams mit. Zudem war der zweisprachige Neuenburger entscheidend an den Erfolgen von Skispringer Simon Ammann und Schwingerkönig Matthias Sempach beteiligt. Auch Teams wie die Schweizer America’s-Cup-Sieger von Alinghi, die Fussballmannschaften der Zürcher Grasshoppers oder Olympique Marseille in Frankreich und das französische Basketball-Nationalteam profitierten von seiner Expertise.

Sei es als Trainer, Ausbildner, Coach, Motivator, Pädagoge, Dozent, Referent oder Buchautor: Egger entwickelte in vielen Funktionen Trainingspläne, Instrumente und Strategien, die einer Vielzahl von Athletinnen und Athleten, Teams und Unternehmen geholfen haben oder immer noch helfen, ihre Träume zu verwirklichen.

Sein Erfolgsrezept beschrieb er so: «Ich liebe die Menschen, mit denen ich arbeite. Ich bin ihren Träumen sehr, sehr nahe. Wahrscheinlich weil ich die gleichen Träume hatte.»

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