Schweizer Radio lastet die langwierige Wahl von Kevin McCarthy dem «rücksichtslosen» rechten Flügel der Republikaner an. Stattdessen ist es ein schönes Beispiel für Demokratie
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Schweizer Radio lastet die langwierige Wahl von Kevin McCarthy dem «rücksichtslosen» rechten Flügel der Republikaner an. Stattdessen ist es ein schönes Beispiel für Demokratie

© KEYSTONE / CHRISTIAN BEUTLER
Simone Hulliger, Moderatorin der SRF Radiosendung Echo der Zeit bereitet fuehrt ein Interview mit einem Zeitungskorrespondenten, fotografiert am 3
© KEYSTONE / CHRISTIAN BEUTLER

In den USA benötigte Kevin McCarthy fünfzehn Wahlgänge dafür, der republikanische Speaker des Repräsentantenhauses zu werden.

Im Schweizer Radio wird das im «Echo der Zeit» dem «rücksichtslosen» rechten Flügel der Republikaner angelastet.

Man könnte das aber auch anders sehen: Die Republikaner zeigen, wie der «grösste gemeinsame Teiler» wichtiger politischer Strömungen bestimmt wird, wenn diese sehr unterschiedlich sind.

Das ist ein schönes Beispiel für Demokratie.

Man kann von der politischen Haltung von SRF halten, was man will, aber man könnte auch einfach – wie es für guten Journalismus üblich ist – eine saubere Analyse der Situation präsentieren.

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